Basketball-WM in Berlin: Deutsche Frauen mit machbarer Vorrundengruppe
Deutsche Basketballerinnen mit machbarer WM-Gruppe in Berlin

Deutsche Basketballerinnen erhalten dankbare WM-Gruppe in Berlin

Die deutschen Basketballerinnen haben bei der Auslosung für die Heim-Weltmeisterschaft in Berlin eine durchaus machbare Vorrundengruppe erhalten. Wie die Zeremonie am Dienstagabend in der Bundeshauptstadt ergab, trifft das Team um Starspielerin Satou Sabally in Gruppe A auf Vize-Europameister Spanien, Japan und Mali. Das Turnier findet vom 4. bis 13. September in Berlin statt.

Zeremonie mit Dirk Nowitzki in der Hall of Fame

Bei der Auslosung in Berlin wurde Deutschlands Basketball-Legende Dirk Nowitzki in die Hall of Fame des Weltverbands FIBA aufgenommen. Nowitzki äußerte sich optimistisch über die Chancen der deutschen Frauen-Nationalmannschaft: „Das Ziel muss wahrscheinlich das Viertelfinale sein. Dann müssen wir mal sehen, wie die Mädels drauf sind. Und wie sie ins Turnier starten. Es ist alles möglich. Sie müssen sich auf keinen Fall verstecken“, sagte der ehemalige NBA-Star bereits vor der Gruppenauslosung.

Aufbau der WM-Gruppen und Turniermodus

Die WM-Gruppen im Überblick:

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  • Gruppe A: Deutschland, Spanien, Japan, Mali
  • Gruppe B: Frankreich, Afrikameister Nigeria, Südkorea, Ungarn
  • Gruppe C: Asienmeister Australien, Europameister Belgien, Puerto Rico, Türkei
  • Gruppe D: Olympiasieger USA, Vize-Weltmeister China, EM-Dritter Italien, Tschechien

Die Ersten der vier Gruppen qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Die zweit- und drittplatzierten Teams spielen über Kreuz eine vorgeschaltete K.o.-Runde um den Einzug in die Runde der letzten Acht. Sollte Deutschland in seiner Gruppe Zweiter werden, ginge es also gegen den Dritten aus Gruppe B. Bei Platz drei wäre entsprechend der Zweite aus Gruppe B der Gegner. Die Viertplatzierten jeder Gruppe scheiden aus dem Turnier aus.

Medaillenziel für die deutsche Mannschaft

Das erklärte Ziel der deutschen Nationalmannschaft beim Heim-Turnier ist der Gewinn einer Medaille. Die Generation um Sabally, ihre Schwester Nyara und Leonie Fiebich hat dem deutschen Frauen-Basketball in den vergangenen Jahren einen deutlichen Aufwind beschert. Bei der ersten Olympiateilnahme überhaupt ging es 2024 in Paris bis ins Viertelfinale, im Vorjahr bei der Europameisterschaft, bei der die Sabally-Schwestern fehlten, erreichte das Team Platz fünf.

Perspektiven für das deutsche Team

Mit Spanien als Vize-Europameister erwartet die deutschen Basketballerinnen in der Vorrunde zwar ein starker Gegner, doch die Begegnungen mit Japan und Mali werden als machbare Aufgaben eingeschätzt. Die Kombination aus einem Top-Gegner und zwei als weniger stark eingestuften Mannschaften gibt dem deutschen Team die Möglichkeit, mit Selbstvertrauen in das Turnier zu starten und frühzeitig Spielrhythmus zu finden.

Die Heim-WM in Berlin bietet der deutschen Mannschaft die historische Chance, vor heimischem Publikum eine Medaille zu erringen und den Frauen-Basketball in Deutschland weiter zu etablieren. Die Vorbereitungen auf das Turnier im September laufen bereits auf Hochtouren.

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