Sachsen-Anhalt-Tag: Fünf Unfallhilfestellen für schnelle medizinische Erstversorgung
Fünf Unfallhilfestellen beim Sachsen-Anhalt-Tag in Bernburg

Sachsen-Anhalt-Tag: Fünf Unfallhilfestellen für schnelle medizinische Erstversorgung

Beim diesjährigen Sachsen-Anhalt-Tag vom 5. bis 7. Juni in Bernburg wird die Sicherheit der Festbesucher durch ein umfassendes medizinisches Versorgungskonzept gewährleistet. Insgesamt fünf Unfallhilfestellen (UGS) werden im gesamten Festgebiet eingerichtet, um bei Notfällen eine schnelle und professionelle Erstversorgung anbieten zu können. Diese Maßnahme stellt sicher, dass Besucher des Landesfestes im Ernstfall umgehend medizinische Hilfe erhalten.

Regionale Hilfsorganisationen im Einsatz

Für den Betrieb der Unfallhilfestellen haben sich verschiedene regionale Hilfsorganisationen zusammengeschlossen. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) übernimmt die Betreuung der Station am Gymnasium Carolinum in der Schloßgartenstraße. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ist unterhalb des Stadtparks „Alte Bibel“ am Saale-Uferweg positioniert. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist am Standort Friedensallee des Gymnasiums Carolinum stationiert, während die Johanniter Unfallhilfe (JUH) ihre Zelte an der Diesterweg-Grundschule aufschlägt. Der Malteser Hilfsdienst (MHD) findet seinen Platz an der Schwimmhalle im Stadtpark.

Organisierter Sanitätsdienst mit Schichtsystem

Julia Tarlatt, Sprecherin der Stadtverwaltung Bernburg, betont die professionelle Organisation des Sanitätsdienstes. „Alle Helfer arbeiten in einem durchdachten Schichtsystem und werden spätestens nach acht Stunden Einsatzzeit abgelöst“, erklärt sie. Diese Regelung gewährleistet, dass die Einsatzkräfte stets erholt und leistungsfähig bleiben, um im Notfall optimal reagieren zu können. Die Besetzung der Unfallhilfestellen erfolgt an den drei Festtagen zu folgenden Zeiten:

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  • Freitag, 5. Juni: von 13 Uhr bis 1 Uhr nachts
  • Samstag, 6. Juni: von 10 Uhr bis 1 Uhr nachts
  • Sonntag, 7. Juni: von 10 Uhr bis 18 Uhr

Eine Ausnahme bildet die Unfallhilfestelle an der Friedensallee, die am Sonntag aufgrund des „Tänzchentee“-Konzerts auf dem Karlsplatz bis 22 Uhr geöffnet bleibt. Lageabhängige Anpassungen der Einsatzzeiten sind jederzeit möglich, um flexibel auf eventuelle Veränderungen reagieren zu können.

Mobile Einsatztruppen im Festgebiet

Neben den stationären Unfallhilfestellen sorgen mobile Einsatztruppen für zusätzliche Sicherheit im gesamten Veranstaltungsgelände. „Die besetzten Unfallhilfestellen bilden in regelmäßigen Intervallen Fußstreifenpaare, die als mobile Einsatztruppe im Festgebiet unterwegs sind“, informiert Julia Tarlatt. Diese Fußstreifen patrouillieren durch das Festgelände und sind somit schnell vor Ort, sollte irgendwo medizinische Hilfe benötigt werden. Dieses zweigleisige System aus stationären Versorgungspunkten und mobilen Teams gewährleistet eine lückenlose medizinische Betreuung für alle Besucher des Sachsen-Anhalt-Tages.

Die umfassenden Sicherheitsvorkehrungen zeigen, dass die Veranstalter großen Wert auf das Wohl der Gäste legen. Durch die Zusammenarbeit mehrerer Hilfsorganisationen und die Kombination aus festen Standorten und mobilen Einheiten entsteht ein dichtes Netz der medizinischen Versorgung, das im Ernstfall lebensrettend sein kann.

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