Gestrandeter Wal in Ostsee: Transport kann beginnen
Wal in Ostsee: Transport startet

Rettungsaktion für gestrandeten Wal in der Ostsee

Die entscheidende Phase der Rettung des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals kann beginnen. Die Tierärzte der privaten Initiative haben das Tier, das seit vier Wochen in einer flachen Bucht der Insel Poel vor Wismar festsitzt, für transportfähig erklärt. Das gab Umweltminister Till Backhaus (SPD) in Kirchdorf auf Poel bekannt. Die Landesregierung erteilte zudem die Genehmigung, Gurte zu verwenden, um den rund zwölf Tonnen schweren Wal durch eine ausgebaggerte Rinne zu einem mit Wasser gefüllten Transportkahn zu führen.

Gesundheitszustand des Wals ist gut

Der rund zwölf Meter lange Meeressäuger steckt seit dem 31. März in der Bucht fest. Zuvor hatte sich das Tier bereits mehrfach in flachem Wasser nahe der Küste festgesetzt, konnte sich aber zwischenzeitlich immer wieder freischwimmen. Die Tierärzte der Initiative stellten am Morgen fest, dass der Gesundheitszustand des Wals gut sei, so Backhaus. Die Atmung sei tief und ohne Geräusche.

Transport Richtung Nordsee

Der Wal soll an Bord eines Lastkahns, der normalerweise für den Transport von Schiffen genutzt wird, seine Reise in die Nordsee antreten. Das Tier soll vorwärts durch eine eigens im flachen Wasser geschaffene Rinne zur und in die sogenannte Barge geleitet werden. Die Bergungsaktion ist aufwändig, da der Wal schon seit Wochen in der Bucht festsitzt und die Zeit drängt. Die Behörden hoffen, dass der Transport erfolgreich verläuft und der Wal in der Nordsee wieder in die Freiheit entlassen werden kann.

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