Seenotretter befreien Fahrgastschiff aus Untiefe vor Rerik
Seenotretter befreien Schiff vor Rerik

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat am Dienstag ein Fahrgastschiff vor der Ostseeküste bei Rerik aus einer Untiefe befreit. Das teilte die Organisation mit.

Maschinenprobleme führten zur Havarie

Das 34 Meter lange Fahrgastschiff „Ostseebad Rerik“ lag aufgrund von Maschinenproblemen im Salzhaff direkt neben dem schmalen Fahrwasser fest. An Bord befanden sich 40 Menschen. Da sich das Schiff nicht aus eigener Kraft befreien konnte, meldete sich der Kapitän bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See in Bremen.

Alarmierung und Einsatz

Zunächst wurde die Freiwilligenstation Timmendorf auf der Insel Poel alarmiert. Das Seenotrettungsboot „Wilma Sikorski“ erreichte das Fahrgastschiff nach etwa einer halben Stunde. Um die „Ostseebad Rerik“ vom Schlick zu ziehen, war jedoch zusätzliche Unterstützung erforderlich. Daher wurde der Seenotrettungskreuzer „Arkona“ der DGzRS-Station Warnemünde hinzugezogen.

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Mit vereinten Kräften gelang es den beiden Seenotrettungsschiffen, das Fahrgastschiff zu befreien und in tieferes Wasser zu ziehen. Die „Ostseebad Rerik“ konnte ihre Fahrt anschließend selbstständig fortsetzen. Eine Gefahr für die Passagiere habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, betonte die DGzRS.

Die genauen Umstände der Maschinenprobleme werden derzeit untersucht. Die schnelle Reaktion der Seenotretter verhinderte eine längere Blockade des Fahrwassers und sorgte für die Sicherheit aller an Bord.

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