Backhaus kritisiert fehlende Transparenz nach Wal-Rettungsaktion
Backhaus: Mehr Transparenz bei Wal-Rettung nötig

Ein Wal sorgte mit seinen Irrwegen und Strandungen an der Ostseeküste wochenlang für Aufsehen. Nach seinem Transport in die Nordsee verliert sich die Spur. Das war anders geplant. Angesichts fehlender Informationen zum Verbleib und Zustand des von der Ostseeküste abtransportierten Buckelwals kommt nun Kritik vom Schweriner Umweltminister.

Backhaus fordert mehr Offenheit

„Ich hätte mir hier deutlich mehr Transparenz gewünscht“, lässt sich Till Backhaus (SPD) in einer Mitteilung zitieren. Es sei vereinbart gewesen, dass Daten zum Zustand des Tieres sowie zur Ortung übermittelt werden. „Diese Informationen liegen bislang nicht vor.“ Der Minister betont, dass die Rettungsaktion dem Wal eine Chance geben sollte, in seinem natürlichen Lebensraum zu überleben. „Genau darum ging es.“

Ungewisser Zustand des Wals

Der mehrfach an Ostseeküsten gestrandete Buckelwal war am Samstagmorgen in die Nordsee gesetzt worden. Bisher ist unbekannt, wie es ihm geht und wo er sich aufhält. Experten von Tierschutzorganisationen hatten die langfristigen Überlebenschancen des Wals übereinstimmend als sehr gering eingeschätzt. Backhaus äußerte sich zurückhaltend: „Es gibt keinen gesicherten Nachweis über den Tod des Tieres. Ich beteilige mich nicht an Spekulationen.“

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Hintergrund der Aktion

Die Bergung des Wals durch eine private Initiative vor Poel wurde von Till Backhaus eng begleitet. Der Wal war mehrfach an der Küste gestrandet und sorgte für großes mediales Interesse. Die Rettungsaktion sollte ihm eine zweite Chance geben, doch nun bleiben viele Fragen offen. Kritiker bemängeln die mangelnde Kommunikation und fordern mehr Transparenz bei solchen Einsätzen.

Ob der Wal überlebt hat, bleibt ungewiss. Die Behörden warten weiterhin auf Daten, die Aufschluss über seinen Zustand geben könnten. Bis dahin bleibt die Spur des Buckelwals verschwunden.

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