DDR-Klassiker in der Uckermark: Fritz Güldenstein tourt mit Ost-Fahrzeugen
DDR-Klassiker: Fritz Güldenstein tourt mit Ost-Fahrzeugen

Fritz Güldenstein stehen turbulente Wochen ins Haus. In den nächsten Monaten zieht der Rentner aus der Uckermark mit seinen zwei- und vierrädrigen Schmuckstücken durch die Lande. Ein Treffen jagt das andere, denn Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind zu einem wahren Mekka für Fans der Ostfahrzeugszene geworden.

Oldtimer-Schau in Prenzlau begeistert Jung und Alt

Nach der großen Oldtimer-Schau auf dem Prenzlauer Marktberg, die sein Club der Java-Freunde organisiert hatte, stehen weitere Events an. Fritz Güldenstein interviewte bei dem Treffen in der uckermärkischen Kreisstadt auch den erst 17-jährigen Max Schulz, der an einem Stand für seinen Simson-Shop begehrte Moped-Teile und Zubehör verkaufte. Jungs wie er machten ihm Hoffnung, dass die DDR-Raritäten auch weiter gehegt und gepflegt werden, betonte der Bastler. Und dass die jungen Leute dank der Simsons mit 60 km/h durch die Gegend rollen könnten, sei für sie vor allem auf dem Land doch immens wichtig, setzte er hinzu.

Lob für DDR-Ingenieure

In seiner Rede ans Publikum stellte der Mittachtziger die großen Verdienste der DDR-Ingenieure heraus, „die damals auch schon hervorragende Autos, Mopeds und Motorräder gebaut haben.“ Und das wäre sicher noch steigerungsfähig gewesen, so Güldenstein, „wenn sie nicht von Berlin gebremst worden wären.“

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Termine für Ost-Fahrzeug-Fans

Zu sehen sind Ost-Schmuckstücke unter anderem am 24. und 25. April in Finowfurt, am 1. Mai in Altentreptow, am 2. Mai in Züsedom sowie vom 13. bis 17. Mai in Anklam. Fritz Güldenstein fährt dafür auch gern mal weit, wie er lachend versicherte. Bislang haben ihn sein rosafarbener GST-Kübel und der uralte Wartburg noch nie im Stich gelassen.

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