Gestrandeter Buckelwal vor Poel: Lage unverändert kritisch trotz Rettungsbemühungen
Gestrandeter Wal vor Poel: Lage bleibt unverändert kritisch

Gestrandeter Buckelwal vor Poel: Lage unverändert kritisch trotz Rettungsbemühungen

Der gestrandete Buckelwal in der Bucht der kleinen Ostsee-Insel Poel hat sich über die Nacht nicht von seiner Position wegbewegt. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei liegt das etwa zwölf Meter lange Tier weiterhin im Ausgang zur Wismarbucht. Die Situation bleibt angespannt, obwohl Rettungskräfte intensiv daran arbeiten, dem Meeressäuger zu helfen.

Atmung des Wals weiterhin sichtbar

Auf Livestreams im Internet ist deutlich zu erkennen, wie sich der Rücken des tonnenschweren Tieres bewegt und der Wal regelmäßig atmet. Diese Beobachtungen geben den Helfern zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass das Tier noch bei Kräften ist. Die Wasserschutzpolizei bestätigte am frühen Morgen, dass sich der Wal nicht von der Stelle bewegt hat und weiter in derselben Position verharrt.

Rettungsarbeiten gegen die Zeit

Bereits am Vortag waren Rettungskräfte den ganzen Tag damit beschäftigt, Schlick unter dem gestrandeten Wal abzusaugen und wegzublasen. Durch diese aufwendigen Maßnahmen lag das Tier am Abend etwas tiefer im Wasser, was seine Notlage vorübergehend lindert. In zu flachem Wasser könnte der Wal nämlich von seinem eigenen enormen Gewicht erdrückt werden, was die Dringlichkeit der Rettungsaktion unterstreicht.

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Niedrigwasser als Hauptproblem

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie teilte mit, dass der aktuelle Wasserstand etwa 20 Zentimeter unter dem normalen Niveau liegt. Die Prognosen zeigen, dass der Wasserstand gegen Mittag um etwa 15 Zentimeter ansteigen soll, bevor er am Abend wieder um denselben Betrag sinkt. Diese schwankenden Wasserstände erschweren die Rettungsbemühungen erheblich.

Besonders problematisch ist die Tatsache, dass der Wal nun in einer künstlich freigespülten Kuhle liegt. Diese Vertiefung, die eigentlich helfen sollte, macht es für das Tier umso schwieriger, sich aus eigener Kraft zu befreien. Die Rettungskräfte stehen vor der Herausforderung, den Wal vor dem nächsten Niedrigwasser zu schützen, das seine Lage weiter verschlechtern könnte.

Ungewisse Zukunft für den Meeressäuger

Die Experten beobachten die Situation weiterhin mit großer Sorge. Obwohl der Wal atmet und lebendig ist, bleibt unklar, ob er sich aus seiner misslichen Lage befreien kann. Die Rettungsteams arbeiten unter Hochdruck, um alle möglichen Optionen auszuschöpfen und dem gestrandeten Buckelwal eine Chance auf Rückkehr ins offene Meer zu geben.

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