Berlin-Westend: Straße verwandelt sich in überwältigendes Osterei-Paradies
Während in Berlin und Brandenburg zu Ostern dieses Jahr Eier knapp sind und Supermarktregale sich schnell leeren, präsentiert sich eine Straße in Berlin-Westend als wahres Fest der Fülle. Dort haben sich mehrere Vorgärten erneut in kunterbunte Ostereier-Paradiese verwandelt, die Besucher und Anwohner gleichermaßen ins Staunen versetzen.
Ein Meer aus bunten Plastikeiern und Tierfiguren
Tausende von bunten Plastikeiern – die genaue Zahl könnte durchaus fünfstellig sein – schmücken die Wiesen und Bäumchen an der Ecke Reußalle und Altenburger Allee. Dazwischen sind zahlreiche Tierfiguren platziert, was dem Ganzen den Charakter eines "Ostern im Zoo" verleiht. Keine Sorge: Die Supermarktbestände bleiben von dieser aufwendigen Dekoration unberührt, da es sich ausschließlich um Plastikeier handelt.
Eine Tradition mit herzergreifendem Hintergrund
Die beeindruckende Schmuck-Aktion wiederholt sich seit mehreren Jahren stets kurz vor Ostern und hat einen berührenden Ursprung. Laut Berichten des "Tagesspiegel" begann alles mit dem Wunsch einer kranken Nachbarin, die sich ein paar Eier an einem Baum vor ihrer Wohnung wünschte. Nachdem die Frau verstorben war, wurde die Aktion zu ihrem Andenken deutlich ausgeweitet und entwickelte sich zu der heute bekannten Pracht.
Ein einzelner Anwohner lässt sich die aufwendige Dekoration jedes Jahr viel Geld kosten, wie der "Tagesspiegel" im vergangenen Jahr berichtete. Sein einziges Motiv ist es, den Menschen in der Nachbarschaft eine Freude zu bereiten und mit der farbenfrohen Inszenierung für österliche Stimmung zu sorgen.
Ein Phänomen, das nicht mehr übersehen werden kann
Die Massen an Oster-Deko sind so üppig, dass man sprichwörtlich den Baum vor lauter Ostereiern nicht mehr sieht. Diese einzigartige Tradition hat sich zu einem festen Bestandteil des österlichen Stadtbilds in Berlin-Westend entwickelt und zieht regelmäßig Schaulustige an, die das spektakuläre Schauspiel bewundern.



