Handball-Star Julian Köster begeistert bei inklusivem Training in Köln
Köster gibt inklusives Handball-Training in Köln

Handball-Star Julian Köster begeistert bei inklusivem Training in Köln

Der Vize-Europameister Julian Köster (26) strahlt über das ganze Gesicht. Beim inklusiven Handball-Training des Longericher SC in Köln ist die Freude des 2 Meter großen Rückraumspielers vom VfL Gummersbach deutlich spürbar. Gemeinsam mit 50 Kindern und Jugendlichen, sowohl mit als auch ohne Behinderung, teilt der Nationalspieler seine Leidenschaft für den Handballsport.

Unbekümmerte Fragen und ehrliche Antworten

Im Anschluss an das Training folgt eine lockere Fragerunde, bei der die jungen Teilnehmer ihre Neugierde zeigen. „Julian, hattest du mal eine Prügelei?“„Tatsächlich noch nie“, antwortet Köster lächelnd. Auf die Frage, ob er einen Schuh abgeben könne, entgegnet er: „Leider nein, die brauche ich noch“. Die unbeschwerte Atmosphäre und die direkten Fragen der Kinder sorgen für zahlreiche Lacher und eine herzliche Stimmung.

Engagement als Special Olympics Botschafter

Seit 2024 setzt sich Julian Köster als offizieller Botschafter für Special Olympics Deutschland ein, den Sport-Bundesverband für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Für ihn ist das inklusive Training eine Herzensangelegenheit. „Ich ziehe daraus viel Energie“, erklärt Köster. „Hier sehe ich, warum ich mit dem Handballspielen angefangen habe. Es macht Spaß, weil man mit seinen Freunden in der Halle ist und sich bewegen will. Die Stimmung ist so gut, die Energie so positiv.“

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Junge Talente mit Begeisterung dabei

Unter den Teilnehmern befindet sich der zwölfjährige Benni, der in einer inklusiven Handballgruppe bei der DJK Rheinkraft Neuss aktiv ist. Stolz trägt er ein Gummersbach-Trikot, auch wenn nicht Köster, sondern dessen Teamkollege Kentin Mahé sein Lieblingsspieler ist. „Ich bin der Jüngste in unserer Mannschaft. Behinderte spielen mit und Normale auch“, berichtet Benni, bevor er in seinem Rollstuhl auf das Spielfeld flitzt.

Daneben zeigt die siebzehnjährige Maja ihr Können. Nach einem erfolgreichen Torwurf jubelt sie mit ausgestreckten Armen. „Julian Köster ist fast so groß wie ich“, sagt sie lachend. „Ich habe ihn im Fernsehen gesehen, wie er Tore wirft. Er ist richtig cool, das hat Spaß gemacht.“ Obwohl Maja eigentlich lieber Parcours betreibt, genießt sie das Handballtraining sichtlich.

Anerkennung für vorbildliches Engagement

Erst kürzlich wurde Julian Köster für seinen Einsatz bei Special Olympics Deutschland ausgezeichnet. Der Handball-Nationalspieler, der bereits 84 Länderspiele bestritten hat, erhielt den Sonderpreis des Fair-Play-Preises des Deutschen Sports. Diese Ehrung würdigt auch sein Engagement bei inklusiven Trainings wie dem in Köln. Köster betont: „Das ist ein Paradebeispiel, wie Inklusion funktionieren kann.“

Das inklusive Handball-Training in Köln zeigt eindrucksvoll, wie Sport Menschen verbindet und Barrieren abbaut. Mit seiner positiven Ausstrahlung und seinem authentischen Engagement inspiriert Julian Köster nicht nur die jungen Teilnehmer, sondern setzt auch ein starkes Zeichen für mehr Inklusion im Sport.

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