Neuer Kommandeur für Panzergrenadierbrigade Vorpommern: Oberst Karsten Krämer übernimmt
Neuer Kommandeur für Panzergrenadierbrigade Vorpommern

Wechsel an der Spitze der Panzergrenadierbrigade Vorpommern

Die Panzergrenadierbrigade 41 mit dem Beinamen „Vorpommern“ erhält einen neuen Kommandeur. Oberst Karsten Krämer übernimmt am 17. April das Kommando von Brigadegeneral Ralf Peter Hammerstein, der die Brigade seit zwei Jahren geführt hat. Die feierliche Kommandoübergabe wird im Rahmen eines Rückkehrer-Appells auf dem Marktplatz in Neubrandenburg stattfinden, dem Hauptsitz der Brigade.

Abschied und neue Aufgaben für den bisherigen Kommandeur

Brigadegeneral Ralf Peter Hammerstein, 52 Jahre alt, blickt auf eine lange Bundeswehr-Karriere zurück, die 1992 begann. Vor seiner Zeit als Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 41 leitete er ein multinationales Beratungs- und Verbindungsteam der NATO im Kosovo. Künftig wird Hammerstein die Offizierschule des Heeres in Dresden führen, wie er selbst mitteilte. Seine Amtszeit in Neubrandenburg war geprägt von der Weiterentwicklung der Brigade und deren internationalen Einsätzen.

Ein alter Bekannter kehrt zurück

Der neue Kommandeur, Oberst Karsten Krämer, ist kein Unbekannter für die Panzergrenadierbrigade 41. Der 51-jährige gebürtige West-Berliner, der in Braunschweig aufwuchs, war vor etwa 15 Jahren bereits als Chef des Stabes für diesen Verband tätig. Damals befand sich das Kommando noch in Torgelow. Krämer hat in seiner Bundeswehr-Laufbahn zahlreiche Stationen durchlaufen und war zuletzt als Referatsleiter im Bundesverteidigungsministerium beschäftigt.

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In einem Statement vor der offiziellen Übernahme äußerte sich Krämer positiv über seine früheren Erfahrungen mit der Brigade: „Ich muss wirklich sagen, dass mir die Männer und Frauen der Brigade seit damals unheimlich positiv in Erinnerung geblieben sind.“ Diese Wertschätzung unterstreicht seine Verbundenheit mit der Truppe, die er nun erneut führen wird.

Die Struktur und Aufgaben der Brigade

Die Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ ist an mehreren Standorten in Deutschland stationiert:

  • Hauptsitz in Neubrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern
  • Weitere Standorte in Viereck (Vorpommern-Greifswald) und Hagenow (Ludwigslust-Parchim), ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern
  • Truppenteile in Eutin, Schleswig-Holstein, und Havelberg, Sachsen-Anhalt

Die Brigade ist regelmäßig in internationale Einsätze eingebunden. Frühere Missionen führten nach Afghanistan, auf den Balkan und nach Mali. In den letzten Jahren stand Litauen im Fokus der Aufgaben. Zudem beteiligen sich Soldaten der Brigade an Ausbildungsprogrammen der Vereinten Nationen, unter anderem in Kamerun, der Mongolei und Mexiko, wo sie einheimische Streitkräfte schulen.

Die Kommandoübergabe markiert einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Panzergrenadierbrigade 41. Mit Oberst Karsten Krämer übernimmt ein erfahrener Offizier die Leitung, der die Brigade aus früheren Zeiten kennt und ihre Werte schätzt. Die feierliche Zeremonie am 17. April in Neubrandenburg symbolisiert den reibungslosen Übergang und die Kontinuität in der Führung dieser bedeutenden Bundeswehr-Einheit.

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