Jungsteinzeit-Funde in Potsdam: Siedlung vor 5700 Jahren entdeckt
Jungsteinzeit-Funde in Potsdam: Siedlung vor 5700 Jahren

Bei archäologischen Ausgrabungen in der Potsdamer Mitte haben Forscher bedeutende Funde aus der Jungsteinzeit entdeckt. Unter den barocken Hausfundamenten des 17. und 18. Jahrhunderts kamen Überreste einer neolithischen Siedlung zum Vorschein, die vor etwa 5700 Jahren existierte. Die Funde erstrecken sich über eine Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern und umfassen ein Netz gut erhaltener Grundmauern und Keller.

Ein Graben durchzog die Siedlung

Besonders bemerkenswert ist ein Graben, der durch die neolithische Siedlung verlief. Die Archäologen zeigten sich überrascht von der guten Erhaltung der Strukturen. Die Ausgrabungen fanden auf dem Grundstück Friedrich-Ebert-Straße 3, Ecke Erika-Wolf-Straße statt, bevor dort eine Neuinterpretation des vierten Achteckenhauses und ein schmaler Nachbarbau, die sogenannte Fuge, errichtet werden.

Einblicke in das Leben vor 5700 Jahren

Die Funde geben detaillierte Einblicke in das Alltagsleben der Menschen in der Jungsteinzeit. Neben Keramikscherben und Werkzeugen wurden auch Spuren von Gebäuden und Gräben freigelegt, die auf eine organisierte Siedlungsstruktur hinweisen. Die Archäologen staunen über die Vielfalt und den Erhaltungszustand der Objekte, die es ermöglichen, die Siedlungsgeschichte Potsdams neu zu bewerten.

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Die Grabungen sind Teil der Vorbereitungen für die Neubebauung des Areals, das eine wichtige Rolle in der Stadtentwicklung spielt. Die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen werden in den kommenden Monaten weiter ausgewertet und sollen in einer Publikation veröffentlicht werden.

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