Prenzlau: Entscheidung über neue Beigeordnete steht bevor
In der Uckermark-Stadt Prenzlau steht eine wichtige Personalentscheidung an. Die Stadtverordneten werden am 24. März 2026 über die Besetzung der ersten Beigeordnetenstelle abstimmen. Zur Wahl steht die ehemalige Bürgermeisterin aus der Nachbarstadt Pasewalk, Sandra Nachtweih, die als klare Favoritin von Bürgermeister Marek Wöller-Beetz (CDU) gilt.
Verwaltungsspitze benötigt Stellvertretung
Seit dem Dienstantritt von Bürgermeister Marek Wöller-Beetz fehlt in der Prenzlauer Stadtverwaltung eine offizielle Stellvertretung. Wöller-Beetz selbst hatte zuvor das Amt des ersten Beigeordneten inne, während der zweite Beigeordnete Dr. Andreas Heinrich (parteilos) in den Ruhestand verabschiedet wurde. Übergangsweise übernahm Hauptamtsleiterin Maren Schön stellvertretende Funktionen, doch nun soll eine dauerhafte Lösung gefunden werden.
Die künftige Verwaltungsstruktur sieht nur noch eine Beigeordnetenstelle vor, für die sich insgesamt acht Bewerber fristgerecht gemeldet hatten. Neben Sandra Nachtweih kam nur eine weitere Frau in die engere Auswahl, die sich jedoch im Vorstellungsgespräch als nicht ausreichend qualifiziert erwies.
Nachtweih als bevorzugte Kandidatin
Bürgermeister Marek Wöller-Beetz begründet seine Präferenz für Sandra Nachtweih mit deren umfangreicher Erfahrung. „Nach meiner Auffassung wird mit Frau Nachtweih eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt Prenzlau gegeben sein“, erklärt der CDU-Politiker. Die ehemalige Pasewalker Bürgermeisterin verfüge über die notwendigen fachlichen Voraussetzungen und habe bereits alle erforderlichen Unterlagen wie den Nachweis der Verfassungstreue und ein eintragsloses Führungszeugnis vorgelegt.
Abstimmungsmodalitäten der Stadtverordneten
Die Entscheidung fällt in einer öffentlichen Sondersitzung der Stadtverordneten, die um 17 Uhr im Raum 203 a Steintor 4 beginnt. Die Abstimmung erfolgt in geheimer Wahl, bei der die Stadtverordneten auf ihren Stimmzetteln nur „Ja“ oder „Nein“ ankreuzen können. Enthaltungen sind ausdrücklich unzulässig. Für eine erfolgreiche Wahl muss die vorgeschlagene Bewerberin die Mehrheit der Stimmen der gesetzlichen Anzahl der Gemeindevertretungsmitglieder auf sich vereinen.
Mit dieser Wahl würde Sandra Nachtweih nicht nur das Amt der ersten Beigeordneten übernehmen, sondern automatisch auch zur Stellvertreterin von Bürgermeister Marek Wöller-Beetz werden. Die Entscheidung markiert damit einen wichtigen Schritt zur Vollständigkeit der Prenzlauer Verwaltungsspitze nach mehreren personellen Veränderungen.



