Landwirt Jan Matiaske kandidiert als Bürgermeister in Nordwestuckermark
Jan Matiaske: Vom Landwirt zum Bürgermeisterkandidaten

Landwirt Jan Matiaske bewirbt sich um Bürgermeisteramt in Nordwestuckermark

Am 19. April 2026 findet in der Gemeinde Nordwestuckermark die Wahl eines neuen hauptamtlichen Bürgermeisters statt. Unter den sechs Kandidaten befindet sich der 52-jährige Landwirt Jan Matiaske, der als Einzelbewerber unabhängig von Parteien oder Bündnissen antritt. Die Wahl erfolgt parallel zur Landratswahl in der Region.

Vom Landwirtschaftsbetrieb ins Rathaus

Jan Matiaske ist in der Gemeinde Nordwestuckermark aufgewachsen und lebt mit seiner Familie in Wilhelmshof. Seinen beruflichen Werdegang begann er nach der Schulzeit an der POS Arendsee mit einer Ausbildung zum Landwirt, gefolgt vom Fachabitur und einem Studium der Agrarwirtschaft. Im Jahr 2008 übernahm er die Geschäftsanteile seiner Mutter am familieneigenen Landwirtschaftsbetrieb in Arendsee.

Seitdem ist Matiaske als Landwirt tätig und hat Verantwortung in verschiedenen Bereichen übernommen. Anfangs kümmerte er sich um die Tierproduktion, später um die Erzeugung erneuerbarer Energien in einer Biogasanlage und mittlerweile auch um den Ackerbau. Der Betrieb umfasst Ackerbau und eine Biogasanlage, die er seit einigen Jahren gemeinsam mit seinem Sohn führt.

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Generationswechsel als Motivation

„Diesen Betrieb führe ich seit einigen Jahren gemeinsam mit meinem Sohn, der verständlicherweise und generationsbedingt eigene Ideen und Herangehensweisen entwickelt“, erklärt Jan Matiaske. Diese Entwicklung sieht er als idealen Zeitpunkt, um die Führung des Unternehmens in junge Hände zu geben.

Die Kandidatur zum Bürgermeister bezeichnet Matiaske als „eine tolle Gelegenheit, die Führung des Unternehmens in junge Hände zu geben und für mich die Gelegenheit, noch einmal etwas Neues im Leben zu starten.“ Dieser Schritt markiert einen bewussten Generationswechsel im Familienbetrieb.

Ziele für die Gemeinde Nordwestuckermark

Sollte Jan Matiaske die Wahl gewinnen, hat er klare Vorstellungen für die Entwicklung der Gemeinde. Er möchte Nordwestuckermark weiterentwickeln und lebenswert für alle Generationen gestalten. Ein besonderes Anliegen ist ihm dabei, den dörflichen Charakter der Region zu erhalten.

„Der Bürgermeister einer solchen Gemeinde sollte ein Gespür für die spezielle Art der Uckermärker haben“, betont der Kandidat. Seiner Meinung nach funktioniere dies nur, wenn man in der Region aufgewachsen ist – eine Qualifikation, die er durch seine lokale Verwurzelung mitbringt.

Erfahrungen aus der Landwirtschaft

Durch seine jahrelange Tätigkeit als Unternehmer und Landwirt bringt Jan Matiaske wertvolle Erfahrungen für das Bürgermeisteramt mit. Er beschreibt sich als bestens geschult darin, mit knappen finanziellen Mitteln zu agieren und Projekte umzusetzen. Zudem habe er Erfahrung im Umgang mit umfangreicher Bürokratie gesammelt.

„Ich hoffe, dass viele Mitbürger meine Ansichten dazu teilen und mir am 19. April das Vertrauen schenken“, äußert sich Matiaske zu seinen Wahlchancen. Als Einzelbewerber setzt er auf direkte Unterstützung aus der Bevölkerung ohne parteipolitische Bindungen.

Die Bürgermeisterwahl in Nordwestuckermark verspricht spannend zu werden, da neben Jan Matiaske fünf weitere Kandidaten um das Amt konkurrieren. Die Entscheidung der Wählerinnen und Wähler fällt am 19. April 2026.

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