Gladbach-Keeper Nicolas warnt vor Schönrednern: „Wir müssen endlich selbst punkten!“
Nicolas warnt Gladbach vor Schönrednern: Selbst punkten!

Gladbach-Keeper Nicolas warnt die Träumer: „Schluss mit dem Schönreden!“

Moritz Nicolas (28) ist mehr als nur enttäuscht. Der Torwart von Borussia Mönchengladbach lieferte beim 0:1 bei RB Leipzig eine absolute Weltklasse-Leistung ab, parierte scheinbar unhaltbare Schüsse von Ridle Baku, Romulo und David Raum in beeindruckender Serie. Erst in der 81. Minute war der Gladbach-Schlussmann gegen den frei vor ihm auftauchenden RB-Talent Yan Diomande (19) machtlos. Trotz der Niederlage wurde Nicolas zum „Man of the Match“ gewählt – eine Auszeichnung, die für ihn jedoch kein Trost war.

„Wir sollten aufhören, auf Konkurrenten zu gucken“

Genauso wenig wie die Pleiten der direkten Abstiegskonkurrenten VfL Wolfsburg (1:2 gegen Frankfurt), St. Pauli (0:5 gegen Bayern) oder Union Berlin (1:3 in Heidenheim). Diese Ergebnisse machten Nicolas sogar richtig sauer, denn er hat genug vom Schönreden der Gladbach-Situation. In klaren Worten erklärt der Keeper: „Wir sollten ganz schnell damit aufhören, auf die Ergebnisse der Konkurrenten zu gucken. Wir müssen endlich selbst punkten, das ist das Einzige, was uns interessieren sollte.“

Nicolas macht deutlich: „Und wir werden definitiv noch Punkte brauchen, um die Klasse zu halten, 30 reichen nicht. Dazu brauchen wir aber zwei Halbzeiten, in denen wir auf Augenhöhe sind – das ist uns in Leipzig nach der Pause nicht mehr gelungen. Da waren wir zu passiv, das war auch schon vergangene Woche gegen Heidenheim der Fall.“

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„Es ist brutal bitter“ – Analyse der Niederlage

Das 2:2 zu Hause gegen den Tabellenletzten Heidenheim war eine gefühlte Pleite, ebenso vermeidbar fand Nicolas die Niederlage bei RB Leipzig: „Jeder hat sich voll reingeschmissen, wir wollten unbedingt die Null halten. Es ist brutal bitter, dass es am Ende nicht ganz geklappt hat.“

Der Torhüter analysiert weiter: „Die erste Halbzeit war ein offener Schlagabtausch, und wir haben im Ballbesitz ganz ordentlich gespielt. In der zweiten Halbzeit hätte uns ein bisschen mehr Entlastung gut getan. Dennoch hatten wir auch da kurz vor Schluss noch eine große Chance auf den Ausgleich. Der Punkt wäre sehr wichtig für uns gewesen, jetzt müssen wir unbedingt unser Heimspiel gegen Mainz gewinnen.“

Die Botschaft ist klar: Gladbach darf sich nicht auf die Fehler der Konkurrenten verlassen, sondern muss die eigenen Probleme lösen. Nicolas fordert von seinem Team mehr Durchsetzungsvermögen und weniger Passivität in entscheidenden Spielphasen. Die kommenden Partien werden zeigen, ob die Borussia auf die deutlichen Worte ihres Keepers reagieren kann.

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