Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim „Tag des Lokaljournalismus“ in Salzwedel in Sachsen-Anhalt den direkten Dialog mit den Bürgern gesucht. Bei der Veranstaltung, die von der örtlichen Presse organisiert wurde, stellte sich der Regierungschef den Fragen der Anwesenden. Ein zentrales Thema waren die zunehmenden persönlichen Angriffe im Internet, denen Merz sich ausgesetzt sieht. Der Kanzler zeigte sich betroffen, aber auch gefasst: „Ich muss das ertragen. Das gehört zu meinem Amt dazu.“
Offene Fragerunde in Salzwedel
Die Veranstaltung in der Altmarkstadt bot den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt an den Kanzler zu richten. Neben der Netzpolitik und den Anfeindungen im digitalen Raum kamen auch lokale Themen wie die Infrastruktur und die wirtschaftliche Entwicklung der Region zur Sprache. Merz betonte die Bedeutung des Lokaljournalismus für die Demokratie und dankte den Journalisten für ihre Arbeit.
Reaktionen auf die Aussagen
Die Aussagen von Merz zu den Internetangriffen stießen in den sozialen Medien auf gemischte Reaktionen. Während einige Nutzer Verständnis für die Belastung des Kanzlers zeigten, kritisierten andere seine Politik als Ursache für die Anfeindungen. Der „Tag des Lokaljournalismus“ wird jährlich vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) ausgerichtet, um die Bedeutung der lokalen Medien zu würdigen.



