Fünf Syrer nach brutatem Angriff in Dachau in U-Haft
Fünf Syrer nach Angriff in Dachau in U-Haft

Fünf Männer sitzen in Untersuchungshaft, nachdem sie einen 52-jährigen Syrer in Dachau brutal angegriffen und schwer verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft München II wirft ihnen versuchten Totschlag vor.

Überfallartiger Angriff in der Martin-Huber-Straße

Wie die Polizei mitteilte, kam es am 30. April gegen 6 Uhr zu dem "überfallartigen massiven körperlichen Angriff" auf den 52-Jährigen. Die fünf tatverdächtigen Syrer im Alter von 25, 26, 28, 38 und 46 Jahren sollen ihr Opfer in der Martin-Huber-Straße abgepasst und mit Tritten, Schlägen und Stichen attackiert haben. Anschließend flüchteten sie, offenbar gestört von herannahenden Passanten.

Opfer außer Lebensgefahr

Die Zeugen kümmerten sich um den stark blutenden Mann und alarmierten die Rettungskräfte. Das Opfer wurde mit zahlreichen teils schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert und dort intensivmedizinisch behandelt. Nach Angaben der Polizei befindet sich der Mann mittlerweile außer Lebensgefahr.

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Fahndungserfolg: Festnahme in Essen

Der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck gelang es unter Federführung der Staatsanwaltschaft München II noch am gleichen Tag, die fünf flüchtigen Tatverdächtigen zu identifizieren. Sie wurden am Abend des 30. April in Essen (Nordrhein-Westfalen) festgenommen und tags darauf dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II ordnete der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts München Untersuchungshaft wegen des Verdachts des mittäterschaftlich begangenen versuchten Totschlags an.

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