SPD-Politiker Häußler zieht Kandidatur nach Handgemenge zurück
SPD-Politiker Häußler zieht Kandidatur zurück

Der SPD-Politiker Tilmann Häußler hat seine Kandidatur für die Abgeordnetenhauswahl im September 2026 zurückgezogen. Hintergrund ist ein Vorfall im SPD-Parteibüro, bei dem es zu Handgreiflichkeiten gekommen sein soll. Häußler, der für die SPD Berlin-Mitte im Wahlkreis 1 antreten wollte, erklärte in einer Mitteilung: „Ich bedauere den Vorfall zutiefst, habe mich bei der betroffenen Person entschuldigt und bin dankbar, dass die Entschuldigung angenommen wurde.“

Rückzug als Zeichen der Konsequenz

In der vergangenen Woche veröffentlichte Häußler eine Erklärung, in der er seinen Rückzug bekannt gab. „Mein Rückzug von der Kandidatur ist ein Zeichen dafür, dass ich Fehler ernst nehme und daraus klare Konsequenzen ziehe“, schrieb er. Der Politiker zeigte sich reumütig und betonte: „Ich werde weiterhin für die Werte eintreten, die mir wichtig sind – und daran arbeiten, aus dieser Situation zu lernen.“ Die Entscheidung sei ihm nicht leichtgefallen, jedoch würden gegen ihn Vorwürfe erhoben. Konkrete Details zum Vorfall nannte er nicht, sondern sprach lediglich von einem Zwischenfall.

Körperliche Auseinandersetzung in der Parteizentrale

Laut Medienberichten, unter anderem vom „Tagesspiegel“, kam es am vergangenen Montag im Kurt-Schumacher-Haus, der Parteizentrale der SPD Berlin, zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem Genossen. Häußler soll den Parteikollegen dabei körperlich angegangen sein. Bereits vor seinem Rückzug wurde er von seiner hauptamtlichen Tätigkeit in der Landesgeschäftsstelle freigestellt. Die SPD Berlin bestätigte die Freistellung, äußerte sich aber nicht zu den genauen Umständen.

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Dank an Unterstützer

In seiner Mitteilung bedankte sich Häußler bei seinen Unterstützern: „Ich danke allen, die mich bisher unterstützt haben, für ihr Vertrauen und ihre Solidarität. Besonders den Menschen in meinem Umfeld und in der Partei, die mir in dieser Zeit zur Seite stehen.“ Die SPD Berlin-Mitte muss nun einen Ersatzkandidaten für den Wahlkreis 1 benennen. Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus findet am 26. September 2026 statt.

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