Bürger ziehen Bilanz: Ein Jahr Schwarz-Rot – Kritik an Merz
Ein Jahr Schwarz-Rot: Bürger kritisieren Merz scharf

Seit 365 Tagen ist die schwarz-rote Bundesregierung im Amt. Zeit für eine Zwischenbilanz: Was lief gut, was schlecht – und wie schlägt sich Kanzler Friedrich Merz? Der SPIEGEL hat Bürgerinnen und Bürger auf der Straße befragt. Die Meinungen sind gemischt, aber überwiegend kritisch.

Persönliche Kritik am Kanzler

Eine Passantin äußert sich deutlich: „Gar nichts“ halte sie von Merz persönlich. Sie wirft ihm mangelndes menschliches Mitgefühl und Feingefühl vor. Eine andere Bürgerin kritisiert seine unbedachten Äußerungen: „Er haut einfach immer raus, ohne PR-Team. Als Kanzler sollte man zweimal überlegen, was man sagt.“

Erwartungen und Enttäuschungen

Viele Befragte hatten vor der Regierungsbildung hohe Erwartungen. Ein Passant bemängelt, dass Wahlversprechen nicht eingehalten würden, ohne die Gründe zu nennen. Eine Frau sagt: „Ich dachte, er steht mehr für uns ein.“ Ein anderer Bürger hofft, dass die Regierung noch in Fahrt kommt.

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Vertrauensverlust zwischen Koalitionspartnern

Ein Passant sorgt sich um das Vertrauen zwischen den Koalitionspartnern: „Wir sind jetzt schon am Ende der letzten GroKo angelangt. Es gibt wenig Vertrauen.“ Er appelliert an die Regierung: „Rauft euch zusammen und macht gemeinsame Politik.“ Ein anderer warnt vor der nächsten Wahl: „Die könnte gravierend ausfallen, und wir werden das Ergebnis nicht schnell los.“

Die Umfrage zeigt eine tiefe Unzufriedenheit mit der Regierung, aber auch die Hoffnung auf Besserung. Die Bürger wünschen sich mehr Zusammenhalt und klare Kommunikation von der schwarz-roten Koalition.

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