CDU begrüßt Zukunftskonzept für ICC: Hotel, Kultur und Gastronomie geplant
CDU begrüßt Zukunftskonzept für ICC

Die Berliner CDU-Fraktion hat die Pläne zur Wiederbelebung des Internationalen Congress Centrums (ICC) als richtungsweisend bezeichnet. Fraktionsvorsitzender Dirk Stettner sagte nach einem Besuch des seit zwölf Jahren stillgelegten Gebäudes: „Zum ersten Mal wird das ICC als Quartier gedacht, eingebunden in die City West. Einen solchen Stand hatten wir noch nie.“

Neue Nutzung für das ICC

Das ehemals größte Kongresszentrum Europas soll aus seinem „Dornröschenschlaf“ geholt werden. Projektpartner Tobias Fischer von der Coloured Fields GmbH, die das Gebäude unter anderem mit Kunst, Kultur und Gastronomie beleben will, erklärte: „Wir wollen den Dornröschenschlaf beenden.“ Er erläuterte den Abgeordneten die Pläne an einem Modell im Eingangsfoyer.

Hotelneubau und Sanierung

Das Parkhaus am ICC soll durch einen Hotelneubau mit Vorplatz ersetzt werden. Das Land Berlin will das seit 2019 unter Denkmalschutz stehende Gebäude per Erbbaurecht für 99 Jahre an die neuen Betreiber abgeben. Die Sanierungskosten des Hauptgebäudes werden nach vorsichtigen Schätzungen der Projektpartner auf mehr als 400 Millionen Euro beziffert. Die Fertigstellung ist für 2032 geplant.

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Positives Signal für die City West

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey und Bausenator Christian Gaebler (beide SPD) hatten die Pläne Ende Juni vorgestellt. Das ICC, auch als „Raumschiff in der City West“ bekannt, galt lange als größter „Lost Place“ der Hauptstadt. Die CDU sieht in dem Konzept einen wichtigen Schritt zur Belebung des Standorts.

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