Traktorbrand in Weisen: Schnelles Handeln verhindert größeren Schaden
Am Mittwochnachmittag stiegen in Weisen dichte Rauchwolken auf, nachdem ein Traktor auf einem Bauernhof in der Dorfstraße Feuer gefangen hatte. Der Vorfall ereignete sich aufgrund eines technischen Defekts, der im Radraum des Fahrzeugs einen Brand auslöste. Unmittelbar neben dem Brandort befanden sich Kühe in Stallungen, was die Situation zusätzlich verschärfte.
Eigentümer reagiert besonnen und alarmiert Feuerwehr
Laut Einsatzleiter Nico Ziegler von der Feuerwehr Weisen handelte der Traktorbesitzer umsichtig. Als die Reifen bereits brannten, fuhr er das Fahrzeug gezielt in einen Graben, um zu verhindern, dass das Feuer auf das angrenzende Wohnhaus oder die Stallungen übergreift. Anschließend alarmierte er umgehend die Feuerwehr. Dieser entschlossene Schritt trug maßgeblich dazu bei, dass das Gebäude unversehrt blieb, während der Traktor weiter lichterloh brannte.
Die Polizei bestätigte später den Hergang und unterstützte die Einsatzkräfte vor Ort. Insgesamt rückten die Feuerwehren aus Weisen, Breese und Groß Breese mit 20 Einsatzkräften an, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Feuerwehr startet Außenlöschangriff und sichert Lage
Die Feuerwehrleute initiierten einen sogenannten Außenlöschangriff, bei dem sie das Feuer am Traktor sowie im umliegenden Gras bekämpften. Polizei und Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort, um die Lage abzusichern und für den Fall von Verletzungen bereitzustehen. Glücklicherweise blieben sowohl Menschen als auch Tiere unversehrt.
Die Straße wurde während der Löscharbeiten kurzfristig gesperrt, konnte jedoch nach erfolgreicher Brandbekämpfung schnell wieder freigegeben werden. Der Einsatz verlief somit reibungslos und ohne weitere Zwischenfälle.
Umweltbelastung durch Betriebsstoffe noch unklar
Im Anschluss an die Brandbekämpfung untersuchte Falko Dietsch von der Unteren Wasserbehörde Prignitz mögliche Umweltauswirkungen. Er erklärte, dass die Betriebsstoffe des Traktors größtenteils verbrannt seien, eine genaue Einschätzung der Verschmutzung jedoch noch nicht möglich ist. Am Donnerstag soll entschieden werden, ob das Grabenwasser abgepumpt werden muss, um eventuelle Schadstoffe zu entfernen.
Diese Untersuchung unterstreicht die potenziellen ökologischen Folgen solcher Vorfälle und die Bedeutung einer gründlichen Nachsorge durch die zuständigen Behörden.



