April in Berlin und Brandenburg: Regenrekord und viel Sonnenschein
April: Regenrekord und viel Sonne in Berlin und Brandenburg

Das Aprilwetter in Berlin und Brandenburg zeigte sich von seiner extremen Seite: Die Region erlebte überdurchschnittlich viel Regen, aber auch ungewöhnlich viele Sonnenstunden. Laut vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fiel in Brandenburg im April dreimal so viel Niederschlag wie im März. Mit 45 Litern pro Quadratmeter könnte Brandenburg gemeinsam mit Sachsen-Anhalt die Spitzenposition im Länderranking belegen.

Regenmengen im Norden Brandenburgs besonders hoch

Besonders im Norden Brandenburgs waren die Regenmengen enorm: Örtlich wurden innerhalb von 24 Stunden 60 bis 80 Liter pro Quadratmeter gemessen. Berlin folgt im Niederschlagsranking mit 40 Litern pro Quadratmeter auf dem zweiten Platz. Damit erreichte Berlin den Mittelwert der Referenzperiode 1961 bis 1990, während Brandenburg vier Liter darunter lag.

Überdurchschnittlich viele Sonnenstunden

Neben dem Regen gab es aber auch viel Sonne: In Berlin und Brandenburg wurden 255 Sonnenstunden verzeichnet. Das sind in Berlin 94 Stunden mehr als der langjährige Mittelwert von 161 Stunden für die Referenzperiode 1961 bis 1990. In Brandenburg lag der Wert 92 Stunden über dem Klimamittel.

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Temperaturen leicht über dem Durchschnitt

Die Durchschnittstemperatur im April betrug in Berlin vorläufig 9,3 Grad Celsius – 0,9 Grad mehr als der Referenzwert von 1961 bis 1990. In Brandenburg lag die Durchschnittstemperatur bei 8,7 Grad Celsius. Somit war der April insgesamt etwas wärmer als im langjährigen Mittel.

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