April in Niedersachsen: Rekordsonne und extreme Trockenheit
April in Niedersachsen: Rekordsonne und Trockenheit

Hannover/Bremen - Der April hat in Niedersachsen und Bremen mit außergewöhnlich vielen Sonnenstunden und extrem wenig Regen für Aufsehen gesorgt. Nach vorläufigen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden in Niedersachsen 240 Sonnenstunden verzeichnet - mehr als doppelt so viele wie im langjährigen Mittel von 115 Stunden. Die Temperaturen waren tagsüber frühlingshaft mild, während die Nächte deutlich abkühlten.

Temperaturplus von 1,5 Grad

Der Mittelwert der Tagestemperaturen lag in Niedersachsen bei 9 Grad, was einer Abweichung von 1,5 Grad gegenüber dem langjährigen Wert von 7,5 Grad entspricht. Besonders zu Monatsbeginn gab es verbreitet Nachtfrost, später fiel das Thermometer nur noch vereinzelt unter den Gefrierpunkt.

Niederschlagsdefizit von über 50 Prozent

Beim Niederschlag fielen mit rund 25 Litern pro Quadratmeter weniger als die Hälfte des langjährigen Mittels von 52 Litern pro Quadratmeter. In der dritten Dekade blieb es in Niedersachsen nahezu komplett trocken. In Bremen betrug die Durchschnittstemperatur 9,3 Grad, ein Plus von 1,7 Grad gegenüber dem Mittelwert von 7,6 Grad. Auch hier war es nachts teilweise sehr frisch. Der Niederschlag lag bei rund 20 Litern pro Quadratmeter, ein Defizit von fast 60 Prozent im Vergleich zum Klimamittel von 48 Litern. Mit 230 Sonnenstunden lag Bremen leicht unter dem Wert Niedersachsens, aber immer noch deutlich über dem Klimamittel von 155 Stunden. Gemeinsam mit Bayern, Sachsen und Thüringen bildet Bremen das Schlusslicht im Länderranking der Sonnenstunden.

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Bundesweit sorgten lange Hochdruckphasen in Verbindung mit trockener Festlandsluft für außergewöhnlich viele Sonnenstunden und in vielen Regionen für wenig Niederschlag.

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