Trump attackiert Nato-Partner: USA würden Hilfe bei Straße von Hormus nicht mehr benötigen
Trump kritisiert Nato: Brauchen Hilfe nicht mehr

Trump attackiert Nato-Partner: USA würden Hilfe bei Straße von Hormus nicht mehr benötigen

US-Präsident Donald Trump hat die Nato scharf für ausbleibende Unterstützung bei der Sicherung des Öltransports durch die strategisch wichtige Straße von Hormus kritisiert. Im Weißen Haus zeigte sich der Präsident deutlich enttäuscht von den Alliierten und bezeichnete deren Verhalten als „törichten Fehler“.

Enttäuschung über fehlende militärische Unterstützung

Zuvor hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, dass die Vereinigten Staaten von den meisten Nato-Verbündeten darüber informiert worden seien, dass sie sich nicht an einem US-Militäreinsatz gegen Iran beteiligen wollten. Das Wort „Verbündete“ setzte er dabei demonstrativ in Anführungsstriche, was seine Verärgerung über die Haltung der Partnerstaaten unterstreicht.

Die Situation an der Straße von Hormus hat sich im Zuge des Iran-Konflikts dramatisch zugespitzt. Die Durchfahrt durch die Meerenge ist praktisch zum Erliegen gekommen, was zu einem deutlichen Anstieg der Ölpreise auf das höchste Niveau seit Jahren geführt hat. Trump hatte die Nato-Partner bereits Tage zuvor mit konfrontativen Worten aufgefordert, bei der Sicherung der Öltransporte zu helfen.

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USA würden auf Unterstützung verzichten

In seiner jüngsten Stellungnahme erklärte Trump nun, dass die Vereinigten Staaten auf Hilfe der Partner für die Sicherung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus verzichten würden. „Weil wir solche militärischen Erfolge erzielt haben, 'brauchen' oder wünschen wir uns die Unterstützung der NATO-Staaten nicht mehr – DAS HABEN WIR NIE GETAN!“, schrieb der Präsident.

Diese Aussage erweiterte er um weitere wichtige Verbündete außerhalb des Nato-Bündnisses. Gleiches gelte seiner Aussage nach auch für Japan, Australien oder Südkorea, die ebenfalls nicht in die Sicherungsoperationen einbezogen werden sollen.

Die deutlichen Worte des US-Präsidenten werfen ein Schlaglicht auf die angespannten Beziehungen innerhalb des transatlantischen Bündnisses. Während Trump die militärische Stärke der USA betont und darauf verweist, dass das Land die Hilfe der Partner nie wirklich benötigt habe, zeigen die aktuellen Entwicklungen im Iran-Konflikt die komplexen sicherheitspolitischen Herausforderungen in der Region.

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