US-Präsident verschärft Ton gegenüber Teheran
In einer dramatischen Eskalation des Nahost-Konflikts hat US-Präsident Donald Trump (79) dem Iran mit der Zerstörung seiner Zivilisation gedroht. Nur Stunden vor Ablauf eines Ultimatums an die iranische Führung schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben und nie wiederkehren. Ich will das nicht, aber es wird wohl so kommen“.
Drohung mit Infrastruktur-Zerstörung
Der amerikanische Präsident erhöhte damit massiv den Druck auf die Machthaber in Teheran, sich einer Waffenruhe unter US-amerikanischen Bedingungen zu beugen. Konkret forderte Trump die sofortige Öffnung der strategisch entscheidenden Straße von Hormus – andernfalls drohte er mit schweren Angriffen auf die gesamte Infrastruktur des Landes. Durch diese Meerenge wird in Friedenszeiten etwa ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert, was ihre geopolitische Bedeutung unterstreicht.
In seinem Beitrag warnte Trump offen davor, dass sämtliche Kraftwerke und Brücken im Iran zerstört würden, falls es nicht zu einer Einigung komme. Gleichzeitig sprach er dem iranischen Volk seine Unterstützung aus: „47 Jahre Erpressung, Korruption und Tod werden endlich enden. Gott segne das großartige Volk des Iran!“
Ultimatum mit ernstem Hintergrund
Während Trump frühere Fristen stets verlängert hatte, deutete er diesmal an, dass die für 20 Uhr Washingtoner Zeit gesetzte Deadline endgültig sei. Viele Iraner reagierten angespannt auf die Drohungen, zumal kurz vor Trumps Veröffentlichung bereits Luftangriffe die Hauptstadt Teheran, mehrere Autobahnen sowie die wichtige Öl-Insel Charg erschüttert hatten.
Der US-Präsident hielt dennoch eine minimale Chance auf eine Einigung offen: „Jetzt, da wir einen vollständigen und totalen Regimewechsel haben, bei dem andere, klügere und weniger radikalisierte Köpfe vorherrschen, kann vielleicht etwas revolutionär Wunderbares geschehen – wer weiß? Wir werden es heute Nacht herausfinden.“
Iran zeigt sich unbeeindruckt
Irans Präsident Massud Peseschkian (71) zeigte sich von den Drohungen unbeeindruckt und erklärte, 14 Millionen Menschen – darunter er selbst – hätten sich freiwillig zum Kampf gemeldet. Teheran rief junge Iraner dazu auf, Menschenketten zum Schutz von Kraftwerken zu bilden.
Obwohl der Iran weder mit der technologischen Überlegenheit noch mit der Lufthoheit der USA und Israels mithalten kann, übt seine Kontrolle über die Straße von Hormus erheblichen Druck auf die Weltwirtschaft aus. Diese strategische Position erhöht gleichzeitig den innen- und außenpolitischen Druck auf Trump, den Krieg im Nahen Osten bald zu beenden.
Trump bezeichnete die aktuelle Situation als „einen der wichtigsten Momente in der langen und komplexen Geschichte der Welt“. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit großer Sorge, da eine weitere Eskalation des Konflikts schwerwiegende Folgen für die globale Stabilität haben könnte.



