Trump droht Gegnern: „Wir werden sie nicht gewinnen lassen“
Trump droht Gegnern: „Wir werden sie nicht gewinnen lassen“

US-Präsident Donald Trump hat am Freitagabend mit einer Rede vor dem Mount Rushmore die Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit eröffnet. Vor ausgewählten Zuschauern am Nationaldenkmal in South Dakota beschwor der Republikaner den amerikanischen Geist und drohte politischen Gegnern mit harten Konsequenzen. Die Rede schürte erneut Sorgen um den Zustand der Demokratie in den USA.

Trump warnt vor Kommunismus und droht Gegnern

In seiner Ansprache erklärte Trump: „Der Kommunismus ist eine tödliche Gefahr für die amerikanische Freiheit.“ Er vermischte dabei die Rollen von Kommunisten und der Demokratischen Partei. „Was die letzte Regierung uns angetan hat, werden wir nie vergessen“, sagte er. Trump warnte eindringlich: „Wir werden sie nicht gewinnen lassen, sie haben keine Chance!“ Im November 2026 stehen in den USA Zwischenwahlen an, bei denen die Demokraten in Umfragen vorn liegen. Trump ließ bewusst sein Amt, die Republikanische Partei und den Staat verschmelzen, indem er sagte: „Du bist ein Kommunist oder ein Patriot. Du kannst nicht beides sein.“

„Freedom 250“-Feier mit nationaler Symbolik

Die Veranstaltung wurde von der Organisation „Freedom 250“ ausgerichtet, die eine „Feier der amerikanischen Geschichte, Kultur und des Patriotismus“ versprach. Auch beim 80. Geburtstag des Präsidenten im Weißen Haus war „Freedom 250“ ein zentrales Schlagwort. Besucher wie Amy und Frank aus der Region feierten Trump als Helden. „Den 250. Unabhängigkeitstag mit ihm feiern zu können, macht mich unfassbar stolz“, sagte Amy zu BILD. Laura aus North Dakota betonte: „Die USA sind auf dem christlichen Glauben gebaut.“

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Trump-Schatten auf dem Mount Rushmore

Zum Abschluss der Feierlichkeiten erleuchtete ein großes Feuerwerk den Himmel über dem Monument. Jets der US Air Force flogen über das Gelände. Trump setzte einen lang gehegten Wunsch um: Er ließ einen Schatten seines Gesichtsprofils neben die vier eingemeißelten Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln projizieren. Der National Park Service hatte zuvor ein Gebiet für Demonstranten ausgewiesen. Bereits 2020 hatte ein Protest indigener Gruppen zu körperlichen Auseinandersetzungen mit Ordnungskräften geführt, die in Verhaftungen endeten.

Proteste indigener Gruppen

Das Mount-Rushmore-Monument ist seit Jahrzehnten umstritten. Viele indigene Lakota betrachten die „Black Hills“ als heiliges Land und kritisieren, dass das Denkmal auf ihrem angestammten Gebiet errichtet wurde. In diesem Jahr wurden indigene Amerikaner explizit in das Programm einbezogen, dennoch gab es Proteste.

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