Prinz Harry in London: König Charles bricht mit ihm – Schutzstreit eskaliert
Prinz Harry in London: König Charles bricht mit ihm

Prinz Harry (41) ist in London eingetroffen, um für die Invictus Games 2027 zu werben, doch eine Versöhnung mit der königlichen Familie rückt in weite Ferne. Stattdessen verschärft sich der Konflikt zwischen den Sussexes und dem Palast. Auslöser ist erneut der anhaltende Streit um Harrys Sicherheit. Zudem sorgte die Verwirrung um eine mögliche Übernachtung im Buckingham Palace für zusätzliche Spannungen. Harrys Team hatte am Montag behauptet, er würde dort schlafen. Im Umfeld von König Charles (76) wurde dies als unangenehme Offensive des Prinzen gewertet und als königlicher Knackpunkt gesehen, warum der Vater so deutlich mit seinem Sohn bricht. Der Palast dementierte daher direkt und ungewöhnlich öffentlich: „Wir haben kein Bett für Harry im Palast!“

Royal-Expertin: „Versöhnung ist Geschichte“

Die Royal-Expertin Victoria Ward (56) von „The Telegraph“ erklärte gegenüber BILD: „Die Mitarbeiter, die den Ruf der Monarchie schützen sollen, treffen ihre Entscheidungen mit dem Kopf und nicht mit dem Herzen. Viele von ihnen sind die ständigen Schlagzeilen und das Drama rund um die Sussexes inzwischen schlicht leid.“ Trotz der angespannten Lage stehe Harry nicht völlig allein da: „Es gibt noch einige Verbündete, mit denen Harry Kontakt hat. Allerdings sind es nur noch sehr wenige.“

Harry bemüht sich in London um gute Laune, doch die Expertin vermutet: „Harry dürfte verärgert sein, dass seine Pläne wegen der fehlenden Sicherheitsvorkehrungen durcheinandergeraten sind.“ Hintergrund: Eigentlich wollte Harry mit seiner Frau Meghan (44) und den Kindern Archie (7) und Lilibet (5) nach London reisen. Doch weil der Familie kein aus Steuergeldern finanzierter Polizeischutz gewährt wurde, kam er allein. In England wird er nun von mehreren privaten Personenschützern bewacht.

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Vertrauensverlust als größte Hürde

Aus Palastkreisen erfuhr BILD, dass Harry trotz aller Spannungen versucht, den Kontakt nach Großbritannien zu intensivieren – auch mit Blick auf seinen öffentlichen Ruf. Dennoch ist laut Global Reporterin Anne McElvoy eine familiäre Annäherung derzeit unwahrscheinlich. Das Verhältnis war lange nicht mehr so zerrüttet. McElvoy zum Übernachtungs-Drama: „So krass habe ich es noch nicht erlebt, dass die beiden Seiten sich nicht mal über die Darstellung der Fakten einigen können.“ Die größte Hürde sei längst nicht mehr das familiäre Zerwürfnis, sondern das verloren gegangene Vertrauen zwischen Harry und Meghan und dem königlichen Hof.

Ursprünglich wollte Harry mit seiner Familie anreisen. Wegen der ungeklärten Sicherheitsvorkehrungen kam es nicht dazu. Am Freitag wird Meghan jedoch bei einer Veranstaltung in Birmingham erwartet – möglicherweise in Begleitung der Kinder. Ob König Charles in diesem Zusammenhang die Gelegenheit bekommt, seine Enkel zu sehen, ist noch völlig offen.

Appell an die Familie

Trotz der schwierigen Lage appelliert Victoria Ward: „Man vergisst leicht, dass es hier um einen Vater und seinen Sohn geht. Ein Vater wird seinem Sohn vermutlich alles verzeihen. Der König ist außerdem dafür bekannt, Konflikten lieber aus dem Weg zu gehen.“ Ob es zu einer Versöhnung kommt, bleibt abzuwarten. Derzeit dominiert jedoch der Schutzstreit die Beziehungen zwischen Harry und dem Palast.

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