Russland greift Kiew mit ballistischen Raketen an: Neue Angriffswelle
Neue Angriffswelle: Russische Raketen auf Kiew

Kurz vor dem Nato-Gipfel in der Türkei hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit einer massiven Angriffswelle überzogen. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs, kurz nach Mitternacht Ortszeit, erschütterten mehrere Explosionen die Dreimillionenstadt. Die ukrainische Luftwaffe berichtete von ballistischen Raketen, die auf die Hauptstadt abgefeuert wurden. Die Angriffe lösten Luftalarm aus und sorgten für Panik unter der Bevölkerung.

Hintergrund der Angriffswelle

Die Angriffe erfolgen nur wenige Stunden vor dem Beginn des Nato-Gipfels in Ankara, bei dem die weitere Unterstützung für die Ukraine im Mittelpunkt steht. Beobachter sehen darin einen Versuch Russlands, die ukrainische Führung unter Druck zu setzen und die internationale Gemeinschaft zu provozieren. Die ukrainische Regierung sprach von einer „bewussten Eskalation“ und rief die Nato zu einer entschlossenen Reaktion auf.

Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden mindestens drei Einschläge im Stadtgebiet registriert. Die genaue Zahl der Opfer war zunächst unklar, doch Rettungskräfte waren im Einsatz. In sozialen Medien kursierten Videos von Rauchsäulen über der Stadt. Die Luftabwehr der Ukraine habe nach eigenen Angaben mehrere Raketen abfangen können, doch einige hätten ihr Ziel erreicht.

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Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung

Die Angriffe trafen Wohngebiete und kritische Infrastruktur. In mehreren Stadtteilen fiel der Strom aus, und die Wasserversorgung war zeitweise unterbrochen. Krankenhäuser wurden in Alarmbereitschaft versetzt, um mögliche Verletzte zu versorgen. Die Stadtverwaltung rief die Bewohner auf, in Schutzräumen zu bleiben und sich über offizielle Kanäle zu informieren.

Die Nato hat die Angriffe scharf verurteilt. Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärte: „Diese barbarischen Angriffe auf eine friedliche Stadt zeigen die wahre Natur des russischen Krieges. Die Nato steht fest an der Seite der Ukraine.“ Der Gipfel in Ankara wird voraussichtlich weitere Waffenlieferungen und finanzielle Hilfen beschließen.

Reaktionen aus der Ukraine

Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich in einer Videobotschaft: „Jede russische Rakete bestärkt uns nur in unserem Kampf für Freiheit. Wir werden nicht aufgeben.“ Er forderte die westlichen Partner auf, die Luftabwehrsysteme der Ukraine weiter zu verstärken. Die ukrainische Armee meldete zudem verstärkte Angriffe an der Frontlinie im Osten des Landes, was auf eine koordinierte Offensive hindeuten könnte.

Die Funke Mediengruppe berichtet in ihrem Live-Newsblog kontinuierlich über die Entwicklungen. Die Redaktion verfolgt die Lage in Kiew und anderen betroffenen Regionen. Die Angriffswelle am Mittwoch ist eine der heftigsten seit Wochen und könnte die diplomatischen Bemühungen vor dem Gipfel überschatten.

Internationale Reaktionen

Die USA und die EU verurteilten die Angriffe umgehend. Ein Sprecher des US-Außenministeriums sagte: „Russland setzt seine Taktik der Terrorangriffe auf zivile Ziele fort. Wir werden unsere Unterstützung für die Ukraine ausweiten.“ Auch die Bundesregierung zeigte sich erschüttert. Kanzler Olaf Scholz sprach von einem „weiteren Beweis für die Brutalität des russischen Angriffskriegs“.

Der Nato-Gipfel in Ankara läuft planmäßig, doch die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft. Die Staats- und Regierungschefs beraten über ein neues Hilfspaket für die Ukraine, das unter anderem moderne Luftabwehrsysteme umfassen soll. Die Angriffe auf Kiew dürften die Diskussionen befeuern und die Forderungen nach einer entschlosseneren Haltung gegenüber Russland verstärken.

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