Deutschland meldet Rekordausgaben für Verteidigung
Zum Start des Nato-Gipfels in Ankara hat Deutschland dem Bündnis Verteidigungsausgaben in Rekordhöhe gemeldet. Die Bundesregierung übermittelte für das laufende Jahr einen Betrag von 124,7 Milliarden Euro. Das geht aus Daten der Nato hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurden.
Gipfeltreffen in Ankara beginnt
Das zweitägige Treffen der Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Mitgliedstaaten begann am Dienstag in der türkischen Hauptstadt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reiste zur Teilnahme an. Die deutschen Verteidigungsausgaben steigen damit weiter an – im Vorjahr hatte Deutschland rund 112 Milliarden Euro gemeldet.
Hintergrund der Zahlen
Die Angaben basieren auf den nationalen Meldungen der Mitgliedsländer. Deutschland hatte sich im Rahmen der Nato verpflichtet, mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Mit 124,7 Milliarden Euro liegt die Bundesrepublik deutlich über diesem Ziel.



