Meloni gegen Trump: Eine Frau zeigt dem Bully die Grenzen auf
Meloni gegen Trump: Eine Frau zeigt dem Bully die Grenzen

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat sich gegen US-Präsident Donald Trump behauptet und dessen Foto-Lüge öffentlich widerlegt. Trump hatte behauptet, Meloni habe um ein gemeinsames Foto „gebettelt“, was sie umgehend dementierte. Damit machte sie Trumps wahres Motiv sichtbar: Rache für Italiens Zurückhaltung im Iran-Konflikt.

Trumps Bully-Taktik und Melonis Gegenwehr

Donald Trump ist ein unheilbarer „Bully“, der jeden demütigt, auch seinesgleichen. Neu ist jedoch, wie Meloni auf seine Herabwürdigungen reagiert hat. Anders als viele ihrer Kollegen, die Unterwürfigkeit gegenüber dem krankhaften Narzissten zeigen – ein Prinzip, das Nato-Generalsekretär Mark Rutte perfektioniert hat –, hat Meloni nicht geschwiegen. Sie hat Trumps Retourkutsche für Roms berechtigte Zurückhaltung im Iran-Krieg nicht wortlos geschluckt.

Das wahre Motiv hinter Trumps Attacke

Niemand glaubt, dass Meloni um ein Foto mit Trump „gebettelt“ hat. Durch ihre entschiedene Gegenrede sah sich Trump gezwungen, sein wahres Motiv zu offenbaren: Er hat nicht vergeben, dass sich neben anderen EU-Nato-Ländern auch Italien nur bedingt hilfsbereit zeigte, als er militärischen Flankenschutz im Iran einforderte. Trump erhielt diesen Schutz nirgends, was seine Rachegelüste schürte.

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Ein neuer Umgang mit Trump

Männer von Format klären solche Differenzen unter vier Augen. Trump hat kein Format, daher seine dreiste Attacke. Melonis Verdienst ist es, das Muster von Selbsterniedrigung und Beschwichtigung, das viele ihrer Kollegen noch immer für den einfachsten Weg im Umgang mit Trump halten, durch trotzig-souveräne Selbstachtung ersetzt zu haben. „Brava, Giorgia!“, kommentiert der Autor. Alle Wege führen über Rom.

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