Iran-Regime laut israelischem Experten deutlich geschwächt
Die jüngsten Luftangriffe haben das Regime in Teheran nach Ansicht von Israels früherem Nationalem Sicherheitsberater Eyal Hulata empfindlich getroffen. In einem exklusiven Interview mit Thore Schröder in Tel Aviv am 7. April 2026 betonte Hulata jedoch, dass der iranische Staat trotz der erlittenen Schäden noch lange nicht am Ende sei.
»Das Regime ist viel schwächer, als es uns glauben machen will«
Eyal Hulata, der bis vor kurzem eine Schlüsselposition in der israelischen Sicherheitsarchitektur innehatte, äußerte sich deutlich zur aktuellen Lage. »Die Luftschläge haben das Regime in Teheran geschwächt, aber es ist noch nicht besiegt«, so der Experte. Er verwies auf die Zerstörungen in der iranischen Hauptstadt nach israelischen Angriffen, die er als »den Krieg, den es am meisten gefürchtet hat« bezeichnete.
Hulata erklärte weiter: »Das iranische Regime präsentiert sich nach außen hin stark und unerschütterlich, doch intern zeigt es Risse«. Die wirtschaftlichen Sanktionen, kombiniert mit den militärischen Schlägen, hätten die Führung in Teheran unter erheblichen Druck gesetzt.
Mögliche Entwicklungen im Nahostkonflikt
Der ehemalige Sicherheitsberater skizzierte mehrere Szenarien, wie sich die Situation weiter entwickeln könnte:
- Eskalation: Das Regime könnte mit weiteren Provokationen reagieren, um seine Schwäche zu überspielen.
- Diplomatische Lösungen: Unter dem Druck könnte Teheran zu Verhandlungen bereit sein.
- Innere Unruhen: Die wirtschaftliche Not der Bevölkerung könnte zu Protesten führen.
Hulata betonte, dass Israel wachsam bleiben müsse. »Wir dürfen uns nicht täuschen lassen«, warnte er. »Auch ein geschwächtes Regime bleibt gefährlich und kann unberechenbar reagieren«.
Die Analyse des Experten unterstreicht die komplexe Sicherheitslage im Nahen Osten. Während die Luftangriffe taktische Erfolge gebracht haben, bleibt die strategische Herausforderung bestehen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit Sorge, da weitere Eskalationen regionale Stabilität gefährden könnten.



