Hegseth drängt Nato-Partner zu höheren Verteidigungsausgaben
Hegseth: Nato-Partner müssen mehr für Verteidigung ausgeben

Hegseth drängt Nato-Partner zu mehr Verteidigungsausgaben

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die europäischen Nato-Partner zu deutlich höheren Verteidigungsausgaben aufgefordert. Vor dem Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel kritisierte er das bestehende Ungleichgewicht und betonte die Notwendigkeit eines Bündnisses mit echten militärischen Fähigkeiten.

„Wir brauchen ein Militärbündnis, das über tatsächliche militärische Fähigkeiten verfügt, um abzuschrecken und die Führung bei der konventionellen Verteidigung Europas zu übernehmen“, sagte Hegseth. Die Alliierten hatten US-Präsident Donald Trump beim Gipfel im vergangenen Jahr zugesagt, spätestens ab 2035 jährlich fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung und Sicherheit zu investieren. Bisher lag das Ziel bei zwei Prozent.

Umsetzung der Ziele im Fokus

„Viele Länder setzen dies um, einige müssen noch mehr tun, und wir werden darüber sowohl privat als auch öffentlich offen sprechen“, erklärte Hegseth. Knapp drei Wochen vor dem Nato-Gipfel in der Türkei treffen sich die Verteidigungsminister in Brüssel, um unter anderem über die Fortschritte der Europäer und Kanadier bei ihren Aufrüstungsbemühungen zu beraten.

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Die USA machen deutlich, dass sie die einzelnen Länder genau beobachten werden. Hegseths Äußerungen unterstreichen den Druck auf die europäischen Partner, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen und die vereinbarten Ziele zu erreichen. Die Diskussionen in Brüssel sollen auch die Frage klären, wie die Aufrüstungsbemühungen koordiniert werden können.

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