Die G7-Staaten pochen auf eine kostenlose und freie Durchfahrt der Schiffe durch die Straße von Hormus. In einer auf dem Gipfel der sieben größten westlichen Industriestaaten am Mittwoch im französischen Evian veröffentlichten Erklärung heißt es: „Wir bekräftigen, dass das Recht auf uneingeschränkten und gebührenfreien Transitverkehr das Fundament des internationalen Handels bildet.“
Gebührenfreiheit als offener Punkt
Die Gebührenfreiheit scheint ein noch offener Punkt in der Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran zu sein, die am Freitag offiziell unterzeichnet werden soll. US-Präsident Donald Trump wird ausdrücklich für seine Rolle beim Zustandekommen der Rahmenvereinbarung gewürdigt. Er hatte zusammen mit Israel vor mehr als drei Monaten den Krieg gegen den Iran begonnen, in dessen Folge es durch die Sperrung der für den weltweiten Öltransport wichtigen Straße von Hormus zu erheblichen Preisanstiegen für Öl und Gas sowie Dünger kam.
Initiative zur Sicherung der Meerenge
Die G7 betonen zudem, dass die von Frankreich und Großbritannien angeführte „multinationale, unabhängige und defensive Initiative“ zur Sicherung der Straße von Hormus helfen könne, den Seeverkehr wieder aufzunehmen. Auch Deutschland signalisiert eine Beteiligung an dieser Initiative.



