Deutschland verspricht Syrien Unterstützung beim Wiederaufbau nach Bürgerkrieg
Deutschland unterstützt Syrien beim Wiederaufbau nach Krieg

Deutschland verspricht Syrien umfassende Unterstützung beim Wiederaufbau

Syrien, das durch einen jahrelangen Bürgerkrieg schwer zerstört wurde, erhält von Deutschland konkrete Zusagen für Unterstützung beim Wiederaufbau. Bei einem deutsch-syrischen Wirtschaftsforum im Auswärtigen Amt in Berlin betonte Außenminister Johann Wadephul (CDU) die Solidarität der Bundesrepublik mit dem kriegsgebeutelten Land.

Wirtschaftsforum als Brücke zwischen beiden Nationen

Das Treffen im Auswärtigen Amt brachte hochrangige Vertreter beider Länder mit zahlreichen deutschen Unternehmensvertretern zusammen. Wadephul erklärte deutlich: „Deutschland steht an der Seite Syriens.“ Der Minister verwies darauf, dass der Wiederaufbau des Landes nur mit internationaler Hilfe erfolgreich gestaltet werden könne.

„Die Syrer verdienen eine Chance und wir möchten helfen, dass diese Chance gut genutzt wird“, so Wadephul weiter. Er sieht bei der wirtschaftlichen Entwicklung Syriens eine starke Rolle Deutschlands und betonte, dass die Chancen des wirtschaftlichen Austausches zwischen beiden Ländern mittel- und langfristig enorm seien.

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Syrischer Übergangspräsident wirbt um deutsche Investoren

Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa nutzte das Forum, um bei deutschen Unternehmen für Investitionen in seinem Land zu werben. Laut Übersetzung sprach er von einem Neuanfang für Syrien und verwies auf umfassende Gesetzesänderungen, die rechtliche Rahmenbedingungen für Investitionen verbessert hätten.

Mit Blick auf die regionalen Konflikte bezeichnete al-Scharaa Syrien als einen „sicheren Hafen“ und betonte die großen Investitionschancen in verschiedenen Wirtschaftssektoren. Der Präsident lud deutsche Firmen ausdrücklich zu Besuchen in Syrien ein, um sich vor Ort von den Möglichkeiten zu überzeugen.

Historische Last und zukünftige Perspektiven

Außenminister Wadephul erinnerte daran, dass Syrien noch bis vor kurzem unter einer brutalen Diktatur und einem blutigen Bürgerkrieg gelitten habe. Die aktuelle Aufgabe, eine Staatlichkeit zu entwickeln, die Sicherheit, Freiheit und ein Leben in Würde garantiere, bezeichnete er als immens.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) unterstützte die positive Einschätzung und nannte konkrete Kooperationsfelder:

  • Energie- und Bauwirtschaft
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • IT- und Softwarelösungen

Sie sieht großes Potenzial für eine Zusammenarbeit zwischen syrischen Bedarfen und deutscher Technologieexpertise. Das Wirtschaftsforum markiert damit einen wichtigen Schritt in der Annäherung beider Länder und könnte den Grundstein für nachhaltige Wirtschaftsbeziehungen legen.

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