Désirée von Bohlen: Dank an König Carl Gustaf für „Geschenk Silvia“
Dank an König Carl Gustaf für Silvia

München – Désirée von Bohlen und Halbach erinnert sich noch gut an den Rat, den ihr König Carl XVI. Gustaf von Schweden vor neun Jahren gab. „Er sagte: Etwas anzufangen, ist nicht schwer. Durchhalten ist wichtig und erfordert Stärke.“ Die 62-jährige Münchnerin, Nichte des Monarchen, gründete daraufhin den Verein Desideria Care e. V. in München, der pflegende Angehörige von Demenzkranken unterstützt. Der Rat ihres Onkels, dem jüngeren Bruder ihrer Mutter, begleitet sie seither täglich in ihrer wohltätigen Arbeit.

Bewunderung für den Onkel

Gegenüber BILD äußerte von Bohlen und Halbach: „Ich bewundere meinen Onkel für seine Disziplin, seine Stärke und sein Nie-Aufgeben – komme, was wolle. Er ist ohne Vater aufgewachsen, der starb, als er neun Monate alt war. Mit 27 Jahren wurde er König, hatte keine Zeit, in das Amt und die große Verantwortung hineinzuwachsen. Er hat beides selbstverständlich angenommen, ohne daran zu zerbrechen. Vor seinem Pflichtbewusstsein und seiner Haltung ziehe ich meinen Hut.“

Enger Familienzusammenhalt

Von Bohlen und Halbach, verheiratet und Mutter von drei Kindern, schätzt besonders den starken Zusammenhalt in der Großfamilie. „Wir sind mit dem König, der Königin und ihren Kindern eng und liebevoll verbunden. Es berührt mich noch immer, wie würdevoll mein Onkel und meine Tante 2024 die Beisetzung meiner Mutter Birgitta auf dem Familienfriedhof im Park von Schloss Haga organisiert haben. Wir sind alle füreinander da.“

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Kindheitserinnerungen an Skifahrten

Zu ihren schönsten Kindheitserinnerungen zählen die Skiausflüge in Klosters (Schweiz). „Carl Gustaf ist ein lebensfroher Mensch und ein extrem guter Sportler. Wir sind zusammen die Berge mit Fellen unter den Skiern aufgestiegen und im Tiefschnee wieder hinuntergefahren. Das waren immer unbeschwerte Ferien“, erinnert sich die Nichte des Königs gegenüber BILD.

Liebevoller Gruß an den Monarchen

Abschließend richtet Désirée von Bohlen und Halbach einen herzlichen Gruß an den König: „Lieber Carl Gustaf, ich danke dir für das wunderbare Geschenk namens Silvia. Die Frau, die du vor fast 50 Jahren geheiratet hast. Die du liebst. Die wir lieben. Und die von den Schweden und auch von den Deutschen so geliebt wird.“

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