Trump und Infantino: Balogun-Affäre erschüttert WM-Image
Balogun-Affäre: Trump und Infantino beschädigen WM

Die sogenannte „Balogun-Affäre“ hat das Image der Fußball-Weltmeisterschaft und der beteiligten Akteure nach Ansicht eines Lesers des Tagesspiegels schwer beschädigt. US-Präsident Donald Trump hatte persönlich beim FIFA-Präsidenten Gianni Infantino interveniert, um eine Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun aufheben zu lassen. Balogun war im Achtelfinale der USA gegen Belgien nach einer Roten Karte im vorherigen WM-Spiel gegen Bosnien-Herzegowina gesperrt worden. Trump setzte sich laut dem Leserbrief „schamlos“ für eine Aufhebung der Sperre ein, die dann auch gegen alle Fußballregeln erfolgte.

Hintergrund der Affäre: Trumps Intervention bei Infantino

Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von fragwürdigen Entscheidungen und Korruptionsskandalen, die die FIFA-WM überschatten. Bereits die Verleihung des „FIFA-Friedenspreises“ durch Infantino an Trump hatte für Empörung gesorgt. Nun habe die „Kumpelschaft“ zwischen Trump und Infantino einen neuen Tiefpunkt erreicht, so der Leser Hans-Henning Koch aus Berlin-Wannsee. Er sieht das Image der USA und der FIFA-WM durch die „Dreistigkeit ihrer beiden Protagonisten“ irreparabel geschädigt.

Schaden für die gesamte Fußballwelt

Die Affäre habe nicht nur die USA und die FIFA getroffen, sondern auch die anderen Austragungsländer der WM, Kanada und Mexiko. Koch fragt: „Wie und von wem kann er behoben werden?“ Die frühere Anbiederung Infantinos an zweifelhafte Autokraten habe nun eine traurige Fortsetzung bei Donald Trump gefunden, zum Nachteil aller Anhänger des Weltfußballs. Der Leserbrief bezieht sich auf einen wohlmeinenden Kommentar der geschätzten Nicole Deitelhoff zur WM, der durch die aktuellen Ereignisse überholt worden sei.

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