250 Jahre USA: Trump feiert Nation und attackiert Gegner
250 Jahre USA: Trump feiert Nation und attackiert Gegner

Extreme Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und schließlich eine Unwetterwarnung: Unter schwierigen Bedingungen haben die USA in Washington den Höhepunkt ihres großen Nationaljubiläums begangen. Vor 250 Jahren unterzeichneten die Delegierten der damals 13 Kolonien die amerikanische Unabhängigkeitserklärung. US-Präsident Donald Trump nutzte die Bühne des Finales für eine Rede, in der er die amerikanische Nation feierte, aber auch scharfe Angriffe auf seine politischen Gegner richtete.

Tausende Besucher trotzen der Hitze

Tausende Besucher warteten am Samstag stundenlang in der brennenden Nachmittagssonne, um die strengen Sicherheitskontrollen zu passieren und rechtzeitig auf den Platz am Washington Monument zu gelangen. Zeitweise kletterten die Temperaturen auf 40 Grad Celsius, verstärkt durch die für Washington typische hohe Luftfeuchtigkeit. Die USA befanden sich landesweit wegen des Jubiläums in einer Art Ausnahmezustand. In der Hauptstadt donnerten den ganzen Tag über Kampfjets der US-Luftwaffe in spektakulären Formationen über die Stadt.

Unwetterwarnung unterbricht Feierlichkeiten

Gegen 20 Uhr Ortszeit wurden die Menschen, die es bis dahin durch die Sicherheitskontrollen auf die National Mall geschafft hatten, plötzlich aufgefordert, das Gelände zu räumen und in umliegenden Behördengebäuden und Museen Schutz zu suchen. Eine Unwetterwarnung hatte die Behörden dazu veranlasst, die Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen. Dennoch hielt Trump seine Rede wie geplant, in der er die Größe der Nation beschwor und gleichzeitig seine politischen Gegner attackierte.

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Trump nutzt Bühne für Frontalangriffe

„Wir werden immer die Besten sein“, rief Trump der Menge zu, während über der National Mall ein Feuerwerk den Himmel erhellte. Statt jedoch die Einheit der Nation zu betonen, nutzte der Präsident die Gelegenheit für scharfe Seitenhiebe gegen die Demokraten und andere Kritiker. „Unsere Gegner wollen uns zerstören, aber wir lassen uns nicht unterkriegen“, so Trump. Die Rede war Teil einer Serie von Veranstaltungen zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung, die bereits seit Tagen in den USA gefeiert wurden.

Klimatische Extrembedingungen prägen das Jubiläum

Der Ausnahmezustand war nicht nur politischer, sondern auch klimatischer Natur. Die extremen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit machten den Besuchern schwer zu schaffen. Viele von ihnen hatten stundenlang in der Sonne ausgeharrt, um einen Platz in der Nähe des Washington Monuments zu ergattern. Die Sicherheitskontrollen waren streng, und die Behörden hatten ein großes Aufgebot an Polizei und Sicherheitskräften mobilisiert.

Das Jubiläum der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung vor 250 Jahren wurde in den gesamten USA mit Paraden, Konzerten und Feuerwerken gefeiert. In Washington stand die Rede des Präsidenten im Mittelpunkt, die jedoch aufgrund der politischen Töne nicht unumstritten blieb. Kritiker warfen Trump vor, das historische Ereignis für seine eigenen politischen Zwecke zu instrumentalisieren.

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