Meinungsforscher Güllner: „Merz‘ Absturz ist beispiellos“
Güllner: „Merz‘ Absturz ist beispiellos“

AfD-Potenzial laut Güllner ausgeschöpft

Der Meinungsforscher Manfred Güllner sieht die AfD derzeit bei 27 Prozent und glaubt, dass die Partei ihr Wählerpotenzial weitgehend ausgeschöpft hat. „Wohl kaum jemand hätte gedacht, dass eine rechtsradikale Partei in Deutschland einmal die stärkste politische Kraft werden könnte“, sagte Güllner im Interview mit dem Tagesspiegel. Derzeit wollen 20 Prozent aller Wahlberechtigten die AfD wählen, weitere acht Prozent können es sich vorstellen. Dieser Wert steige seit Wochen nicht, obwohl der Frust über die Bundesregierung anhalte.

Absolute Mehrheit der AfD nur durch Schwäche von CDU und SPD

Eine absolute Mehrheit der AfD in Sachsen-Anhalt sei nur durch die Schwäche von CDU und SPD möglich, so Güllner. Der Absturz von CDU-Chef Friedrich Merz sei „beispiellos“. Die Union habe in den Umfragen massiv verloren, während die AfD profitiere. Güllner betonte, dass die AfD vor allem von der Unzufriedenheit mit der Ampel-Koalition profitiere, aber auch von der Schwäche der Opposition.

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