Das historische Wasserschloss in Taufkirchen an der Vils im Landkreis Erding wird ab dem 7. Mai 2026 zur neuen Heimat des Restaurants „Sissi“. Die Location, erstmals im Jahr 1263 erwähnt, bietet ein märchenhaftes Ambiente umgeben von Bäumen und einem See. Das Gastro-Duo Alex Gschloessl (36) und David Ritter (40) verwandelt den linken Schlosstrakt in einen Ort für alpine Küche mit Wow-Moment.
Öffnungszeiten und Angebot
Das „Sissi“ öffnet ab Donnerstag, 7. Mai 2026, von Donnerstag bis Sonntag. Mittagstisch gibt es von 11:30 bis 14:00 Uhr, Abendessen ab 17:30 Uhr. An den Wochenenden wird zudem Frühstück von 9:00 bis 11:00 Uhr und am Nachmittag Kaffee und Kuchen von 14:00 bis 17:00 Uhr serviert. Die Gastronomie bietet 60 Plätze im Gastraum, 30 im Nebenzimmer und 14 im Turmzimmer. Auf der Schlossterrasse finden 80 bis 90 Gäste Platz.
Die Macher hinter dem Projekt
Alex Gschloessl, ursprünglich aus Marketing und Event-Management, kümmert sich um Finanzen, Personal und Marketing. David Ritter bringt über 20 Jahre Gastro-Erfahrung mit, unter anderem aus Diskotheken, Restaurants, Biergärten und einer Rooftop-Bar. Gemeinsam betreiben sie bereits die Rooftop-Bar Noah in Dorfen. Ritter wird vor Ort als Gastgeber agieren und setzt auf Details und Herzblut: „Wir machen Gastronomie, die anders ist. Wir sind glücklich, wenn Menschen einen Wow-Moment bei uns verspüren.“
Das Besondere am Wasserschloss
Das Wasserschloss ist von einem kleinen See umgeben, die Terrasse liegt direkt am Wasser. Der Gastraum besticht durch ein Gewölbe mit Säulen. Das achteckige Turmzimmer mit sechs Fenstern bietet einen atemberaubenden Ausblick. Ritter erinnert sich an den Tag im November, als der Deal fix wurde: „Es war ein toller Herbsttag mit klarem Himmel, die Vögel zwitscherten, ich schaute aufs Wasser – mein Gedanke war: Das wird toll!“ Die Terrasse sei den ganzen Tag sonnig, was selten sei.
Alpine Küche mit Namen „Sissi“
Der Name „Sissi“ ist bewusst gewählt: „Ein starker Name, den man nicht vergisst“, so Ritter. Die Küche ist alpiner Natur, von Bayern über Österreich bis Südtirol, mit Klassikern wie Wiener Schnitzel oder Südtiroler Speckplatte. Gschloessl ergänzt: „Es wird nicht zu bayerisch, nur ein Hauch. Der Fokus liegt auf Österreich und Südtirol.“ Die Preise sollen bezahlbar bleiben. Auch Ausflügler sind willkommen: Der Radweg ist nah, das Zentrum fußläufig in fünf Minuten erreichbar. Ein Standesamt im Schloss ermöglicht Hochzeiten und Feiern am selben Ort. Ritter betont: „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“



