Michael Jackson schlägt Freddie Mercury: Biopic bricht Rekorde
Michael Jackson Biopic bricht Rekorde an Kinokassen

Michael Jackson schlägt Freddie Mercury: Das Biopic „Michael“ bricht Rekorde an den Kinokassen. Trotz international eher bescheidener Kritiken pulverisiert der Film über die frühen Jahre des King of Pop die Startrekorde für Musik-Biografien. Bereits am ersten Wochenende spielte „Michael“ weltweit 218 Millionen US-Dollar ein und sicherte sich damit den erfolgreichsten globalen Start einer Musikerbiografie überhaupt. Bislang hielt „Bohemian Rhapsody“ den Rekord, der 2018 mit 122 Millionen Dollar startete.

Rekordstart in Nordamerika

Auch in seinem Heimatmarkt Nordamerika stellte „Michael“ einen neuen Rekord auf. Mit einem Einspielergebnis von 97 Millionen US-Dollar übertraf der Film von Antoine Fuqua das bisherige Spitzenreiter-Biopic „Straight Outta Compton“, das 2015 mit 60,2 Millionen Dollar in den USA startete. Der Film porträtiert die Gangsta-Rapper N.W.A und wurde nun von Michael Jackson überflügelt.

Bruce Springsteen enttäuscht an der Kinokasse

Während Michael Jackson triumphiert, schwächelt Bruce Springsteen. Das Biopic „Deliver Me From Nowhere“ über die Entstehung seines Albums „Nebraska“ und seinen Kampf mit Depressionen spielte nur 45 Millionen Dollar ein – weit weniger als die Produktionskosten von geschätzten 55 Millionen Dollar. Der Boss fällt damit im Ranking der Musiker-Biopic weit zurück, noch hinter Amy Winehouses „Back to Black“ (51 Millionen Dollar) und Whitney Houstons „I Wanna Dance with Somebody“ (60 Millionen Dollar).

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Freddie Mercury thront weiterhin an der Spitze

Doch an der Spitze aller Musiker-Biopic thront weiterhin Freddie Mercury. „Bohemian Rhapsody“ spielte 2018 unglaubliche 910 Millionen Dollar ein. Michael Jackson wird diese Marke trotz seiner weltweiten Fangemeinde wohl nicht erreichen. Auch „Rocketman“ über Elton John (195 Millionen Dollar) und „Ray“ über Ray Charles (124 Millionen Dollar) bleiben erfolgreich, aber weit hinter Mercury.

Biopic als Erfolgsgarant? Nicht immer

Biografien über globale Superstars sind nicht immer planbar. Während Taylor Swift mit ihrem Konzertmitschnitt „The Eras Tour“ 261 Millionen Dollar einspielte, scheiterte der David-Bowie-Film „Stardust“ 2020 kläglich mit nur 62.000 Dollar – unter anderem weil keine Rechte an den Songs erworben wurden. Auch Madonnas geplantes Biopic liegt auf Eis, stattdessen plant sie eine Netflix-Miniserie mit Julia Garner.

Oscars für Musiker-Biopic

Die Annäherung an bekannte Persönlichkeiten ist bei Jurys besonders beliebt. Jamie Foxx erhielt 2005 einen Oscar für seine Rolle als Ray Charles, Rami Malek 2019 für Freddie Mercury und Reese Witherspoon 2006 für June Carter in „Walk the Line“. Joaquin Phoenix und Timothée Chalamet als Bob Dylan gingen leer aus, obwohl sie eindrucksvoll ohne Originalaufnahmen performten.

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