Die VNG-Kunstinitiative VNGart und die VNG-Stiftung haben den VNGart-Preis 2026 verliehen. Zu den Preisträgern zählt David Kind, Student an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Er teilt sich die Auszeichnung mit Dayoung Jung von der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.
Preis für künstlerische Auseinandersetzung mit sozialen Themen
Der mit 3.000 Euro dotierte Preis würdigt Künstler, die sich in ihren Werken mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzen. David Kind überzeugte die Jury mit Arbeiten, die sich mit sozialen Brüchen, Gewalt und Erinnerung beschäftigen. Seine Werke thematisieren die Spuren von Konflikten im urbanen Raum und die kollektive Erinnerung an traumatische Ereignisse.
Dayoung Jung: Künstlerische Reflexion von Identität
Dayoung Jung, die zweite Preisträgerin, setzt sich in ihren Arbeiten mit Fragen der kulturellen Identität und Migration auseinander. Ihre Werke kombinieren traditionelle Techniken mit modernen Medien und laden zur Reflexion über Zugehörigkeit und Heimat ein.
Die Preisverleihung fand in Leipzig statt. Die VNG-Kunstinitiative fördert mit dem VNGart-Preis junge Kunstschaffende aus Sachsen-Anhalt und Sachsen. Die Auszeichnung wird jährlich vergeben und soll die künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen fördern.
David Kind zeigt sich in seiner Dankesrede erfreut über die Anerkennung: „Der Preis ist eine große Motivation für meine weitere künstlerische Arbeit. Ich möchte die Erinnerung an vergangene Gewalt wachhalten und zeigen, wie sie unsere Gegenwart prägt.“
Die VNG-Stiftung betont die Bedeutung der Kunst für die gesellschaftliche Debatte. „Kunst kann Brücken bauen und zum Nachdenken anregen“, so ein Vertreter der Stiftung. Die Arbeiten der Preisträger sind noch bis Ende Mai in einer Ausstellung in Leipzig zu sehen.



