Jan Kittmann: Ein vielseitiger Künstler zwischen Bühne, Fernsehen und Tanzparkett
Charme und Talent vereinen sich in der Person von Jan Kittmann, einem der vielseitigsten deutschen Schauspieler seiner Generation. Der 43-Jährige überzeugt gleichermaßen auf renommierten Theaterbühnen wie im populären Fernsehen und hat sich mit seiner Teilnahme an Let's Dance 2026 als herausragender Tänzer präsentiert. Während er einem breiten Publikum vor allem durch seine Rolle als Bauleiter Tobias Evers in der Daily-Soap Gute Zeiten, schlechte Zeiten bekannt ist, reicht seine künstlerische Laufbahn weit über den Serienerfolg hinaus.
Ein Werdegang zwischen Ost-Berlin, Budapest und der Theaterwelt
Jan Kittmann wurde 1983 in Ost-Berlin geboren und verbrachte aufgrund der diplomatischen Tätigkeit seines Vaters einen Teil seiner Kindheit in Budapest, wo er die deutsche Botschaftsschule besuchte. Den Großteil seiner Schulzeit absolvierte er jedoch in Berlin, wo er in der Oberstufe seine Leidenschaft für das Schauspiel entdeckte und bei Schultheaterwettbewerben mitwirkte. Ursprünglich begann er ein Informatikstudium, entschied sich dann aber für die Schauspielerei.
Parallel sammelte er bereits früh Bühnenerfahrung in Berliner Off-Theater-Produktionen und war von 1999 bis 2007 Mitglied der Jazz-Modern-Dance-Formation Outfaced, mit der er mehrfach die Berliner Meisterschaft gewann. Seine formale Schauspielausbildung absolvierte er von 2005 bis 2009 an der Theaterakademie Vorpommern auf Usedom, während er bereits an verschiedenen Theatern wie der Vorpommerschen Landesbühne, dem Staatstheater Schwerin und dem Anhaltischen Theater Dessau auftrat.
Theaterkarriere und Fernseherfolge
Seine erste Festanstellung führte Kittmann 2009 ans Theater der Altmark in Stendal, wo er bis 2013 zahlreiche klassische und moderne Hauptrollen übernahm und 2012 als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde. Seit 2013 ist er regelmäßiger Gast im Boulevardtheater Comödie Dresden, wo er in der Burlesque-Komödie Scharfe Brise – Die Rettungsschwimmer vom Tittisee mit einer Striptease-Show seine tänzerische Erfahrung unter Beweis stellte. Weitere Engagements führten ihn an Boulevardtheater in Düsseldorf, München und Essen.
Im Fernsehen debütierte Kittmann 2017 mit Rollen in der RTL-Serie Die Klempnerin und in Das Traumschiff. Drei Jahre später folgte der Durchbruch mit der Besetzung als Bauleiter Tobias Evers in Gute Zeiten, schlechte Zeiten, wo er seitdem fester Bestandteil der Serie ist. Weitere TV-Auftritte hatte er unter anderem in Bettys Diagnose und In aller Freundschaft.
Tanzleidenschaft bei Let's Dance 2026
Im Jahr 2026 wagte sich Jan Kittmann in ein neues Milieu: Als Kandidat bei Let's Dance konnte er sein tänzerisches Talent vor einem Millionenpublikum unter Beweis stellen. Mit Tanzpartnerin Kathrin Menzinger gelangen ihm von Beginn an herausragende Auftritte. Bereits in der Kennenlernshow überzeugte er mit einem Wiener Walzer und sammelte in den folgenden Shows kontinuierlich hohe Punktzahlen:
- Kennenlernshow: Wiener Walzer – 20 Punkte
- Show 1: Jive – 23 Punkte
- Show 2: Slowfox – 28 Punkte (inklusive der ersten 10 Punkte von Juror Jorge González)
- Show 3: Cha Cha Cha – 23 Punkte
- Show 4: Quickstep – 26 Punkte
- Show 5: Rumba – 24 Punkte
Seine tänzerische Erfahrung aus der Zeit bei Outfaced und seinen Theaterproduktionen zahlte sich deutlich aus und machte ihn zu einem der herausragenden Teilnehmer der Staffel.
Privatleben und Filmografie
Jan Kittmann ist glücklich verheiratet, Vater einer Tochter und lebt in Berlin. Er hält sein Privatleben bewusst aus der Öffentlichkeit heraus. Zu seinen Film- und Fernsehauftritten gehören unter anderem Moschaisk (2014), Verloren (2015), Die Klempnerin (2019), Das Traumschiff: Antigua (2019), Bettys Diagnose (2020), Gute Zeiten, schlechte Zeiten (seit 2020), In aller Freundschaft (2022) und Let's Dance (2026).
Jan Kittmann verkörpert den modernen Multitalent-Künstler, der sich zwischen anspruchsvollem Theater, populärem Fernsehen und unterhaltsamen Tanzshows bewegt und in jedem Bereich überzeugt. Seine Karriere zeigt, wie vielfältig die Wege in der deutschen Unterhaltungsbranche sein können und wie wichtig eine solide handwerkliche Ausbildung für nachhaltigen Erfolg ist.



