Kritik "Da Vinci Code" im Deutschen Theater: Premiere mit Panne
Dan Browns "Da Vinci Code" wird zur Theaterreise durch Kathedralen, Codes und Verschwörungen. Das Deutsche Theater setzt auf Projektionen und Sounddesign – und kämpft zum Auftakt mit einer unerwarteten Störung.
Maja Aralica | 23. April 2026 - 17:10 Uhr
Robert Langdon (Hannes Levianto) und Sophie Neveu (Helena Charlotte Sigal) suchen nach dem Heiligen Gral. © Nico Moser
Die Bühne verwandelt sich in einen digitalen Raum voller Symbole und Geheimnisse. Projektionen von Kathedralen und versteckten Botschaften entführen das Publikum in die Welt von Dan Browns Thriller. Doch zur Premiere gab es eine unerwartete Panne: Die Technik streikte kurzzeitig, sodass eine wichtige Szene ohne die geplanten visuellen Effekte auskommen musste. Die Schauspieler reagierten professionell und improvisierten, was beim Publikum für gemischte Reaktionen sorgte.
Insgesamt bietet die Inszenierung eine spannende Mischung aus klassischem Theater und moderner Technik. Die Darsteller überzeugen mit ihrer Energie, besonders Hannes Levianto als Harvard-Professor Robert Langdon und Helena Charlotte Sigal als Sophie Neveu. Die Regie hat sich viel Mühe gegeben, die komplexe Handlung des Romans auf die Bühne zu bringen. Trotz der Panne bleibt die Aufführung ein Erlebnis für Fans des Genres.
Das Deutsche Theater plant, die Störung bis zur nächsten Vorstellung zu beheben. Weitere Termine sind bereits ausverkauft.



