Formel 1 trauert um Alex Zanardi: Emotionale Gedenkfeier in Miami
Formel 1 trauert um Alex Zanardi in Miami

Der Tod von Motorsport-Legende Alex Zanardi hat die Formel 1 tief getroffen. Beim Großen Preis von Miami gedachten Fahrer, Teamchefs und Mitarbeiter dem Italiener mit einer bewegenden Schweigeminute und emotionalen Worten.

Schweigeminute vor dem Sprintrennen

Bereits vor dem Sprintrennen am Samstag versammelten sich alle Piloten und viele Teammitglieder auf der Strecke, um Zanardi zu ehren. Die Stille war ergreifend, viele hatten Tränen in den Augen. Nach dem Rennen, das Lando Norris für sich entschied, stand Zanardi im Mittelpunkt der Interviews.

Andrea Stella: „Ein Vorbild, das das Leben liebte“

McLaren-Teamchef Andrea Stella zeigte sich sichtlich bewegt: „Vielen Dank, dass ihr mir die Möglichkeit gebt, über Alex zu sprechen. Er war ein ganz besonderer Mensch, ein Vorbild, der das Leben gelebt und geliebt hat. Mit großer Entschlossenheit widmete er sich all seinen Zielen und blickte immer nach vorne, egal wie es ihm ging. Alex war eine große Inspiration für uns alle und wird es immer bleiben. Diesen Sieg widmen wir ihm.“

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Zak Brown: „Eine Legende, besonders als Mensch“

McLaren-CEO Zak Brown erinnerte sich an Begegnungen mit Zanardi in der IndyCar-Serie: „Er hat uns alle inspiriert – nicht nur als Fahrer, sondern auch als Mensch. Seine Leidenschaft und Entschlossenheit angesichts seiner Schicksalsschläge sind bewundernswert. Sein plötzlicher Tod ist wirklich sehr, sehr traurig. Wir denken an seine Familie. Er war eine Legende, ganz besonders als Mensch.“

Toto Wolff: „Einer meiner Helden“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff sprach von Zanardi als einem seiner Helden: „Als ich ein junger Fahrer war, war Zanardi einer meiner Helden. Ich erinnere mich, wie kühn er durch die Eau Rouge fuhr. Er war ein absoluter Champion, der so viele tragische Momente erlebte, aber immer zurückkam, den Kopf oben hielt und lächelte. Wir haben einen ganz großen Racer verloren.“

Zanardi starb am Freitagabend überraschend im Alter von 59 Jahren. Seine Familie gab die traurige Nachricht am Samstag bekannt. Der Italiener fuhr von 1991 bis 1999 in der Formel 1 für Jordan, Minardi, Lotus und Williams. Auch sein ehemaliger Teamkollege Ralf Schumacher trauerte emotional um ihn.

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