Die Sanierung der Kirche Sankt Lukas im Münchner Lehel schreitet voran, doch es fehlt noch Geld: Rund 500.000 Euro werden benötigt, um die denkmalgerechte Renovierung abzuschließen. Insgesamt kostet die Sanierung des Gotteshauses, das als größte evangelische Kirche Südbayerns gilt, 15 Millionen Euro.
Verzögerung bei der Fertigstellung
Ursprünglich war geplant, dass die Kirche zu Ostern 2026 wieder vollständig geöffnet werden kann. Doch die Arbeiten verzögerten sich. Nach aktuellen Angaben soll die Sanierung nun zwischen Ostern und Pfingsten 2027 abgeschlossen sein. Damit dieser Zeitplan eingehalten werden kann, ist die Kirchengemeinde weiterhin auf Spenden angewiesen.
Spendenkampagne der Denkmalschutzstiftung
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hat im Rahmen einer gemeinsamen Spendenkampagne bereits 80.000 Euro für die Innenraumsanierung gesammelt. Dieses Geld fließt konkret in die Natursteinarbeiten an den Bodenbelägen. Dennoch klafft eine Lücke von einer halben Million Euro, um die gesamte denkmalschutzgerechte Sanierung zu realisieren.
Hintergrund zur Kirche
Sankt Lukas wurde 2019 als Baudenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft. Die umfassenden Sanierungsarbeiten begannen im April 2024. Die Kirche im Lehel ist ein Gesamtkunstwerk des Historismus und soll nach der Renovierung in voller Pracht erstrahlen.
So können Spender helfen
Wer die Sanierung unterstützen möchte, kann online oder per Überweisung spenden. Die Bankverbindung lautet: IBAN DE71 500 400 500 400 500 400, Verwendungszweck: PR06749-01X Sankt Lukas München. Als Dankeschön können Spender ab einer Summe von 500 Euro ihren Namen auf den neu verglasten Biforienfenstern zwischen Vorhalle und Innenraum verewigen lassen.
Die Kirchengemeinde hofft, dass durch die zusätzlichen Spenden die Finanzierungslücke geschlossen werden kann, damit die Sanierung planmäßig abgeschlossen wird.



