Kult-Tierpfleger Jörg Gräser zieht Gänse für Weihnachtsbraten auf
Jörg Gräser zieht Gänse für Weihnachtsbraten auf

Der aus der ZDF-Serie „Elefant, Tiger und Co.“ und dem Leipziger Zoo bekannte Tierpfleger Jörg Gräser sorgt mit einem neuen YouTube-Video für Aufsehen. Der 57-Jährige, der regelmäßig private Einblicke in sein Leben mit Tieren gewährt, stellt darin zwei junge Gänse vor – und macht gleichzeitig klar, dass deren Schicksal bereits besiegelt ist.

Gänse als Weihnachtsbraten: Gräsers ungewöhnliche Ankündigung

In dem Video präsentiert Gräser stolz seine beiden neuen tierischen Mitbewohner. Doch er betont unmissverständlich: „Die zwei zieh’ ich groß, die wissen aber noch nichts von ihrem Schicksal. Die sind dann schon der Weihnachtsbraten.“ Dauerhaft wolle er die Tiere nicht behalten, da Gänse für ihn Nutztiere seien. Diese Aussage schockiert viele seiner Fans, die den Tierflüsterer als liebevollen Begleiter von Zootieren kennen.

Trotz des klaren Endziels möchte Gräser den Gänsen ein besonders schönes Leben ermöglichen. „Da weiß man wenigstens, was die gefressen haben, und die haben ein schönes Leben“, erklärt er. Er kritisiert damit die Massentierhaltung, bei der Gänse oft zwangsgefüttert und unter schlechten Bedingungen gehalten werden. Seine beiden Gänse dürfen dagegen frei über die Wiese laufen, viel Sonnenlicht genießen und sollen später Zugang zu einem Teich erhalten.

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Integration in Gräsers Tierfamilie

Die jungen Gänse scheinen sich gut in Gräsers bestehende Tiergemeinschaft einzufügen. Im Video ist zu sehen, wie sie erstmals auf seine Hühner treffen und sich auch mit seiner Hündin Luna verstehen. Die Tiere wirken entspannt und neugierig, was Gräser als Zeichen für eine gelungene Integration wertet.

Neben den Gänsen zeigt Gräser auch seine Erdmännchen, für die er aus Futter einen fantasievollen Vogel formt. Die Tiere stürzen sich sofort auf die Kreation, während die Gänse ebenfalls Interesse zeigen und immer wieder daran knabbern. Mit einem Augenzwinkern sagt Gräser zu den Gänsen „Ihr Säcke“ und schiebt sie sanft zur Seite.

Appell zur Brutzeit: Gräser mahnt zur Rücksicht

In dem Video nutzt Gräser die Gelegenheit auch für einen wichtigen Hinweis: „Ich will darauf aufmerksam machen, dass Brutzeit ist und wir uns da ein bisschen zusammennehmen müssen.“ Er appelliert an seine Zuschauer, Rücksicht auf brütende Vögel zu nehmen, die aktuell besonders viel Ruhe benötigen. In seinem eigenen Garten würden derzeit unter anderem Blaumeisen und Stare brüten.

Der Tierpfleger, der ursprünglich gar nicht im Zoo arbeiten wollte, wie er in einem früheren Interview verriet, zeigt sich in dem Video einmal mehr als leidenschaftlicher Tierfreund – auch wenn seine Methoden nicht immer den Erwartungen entsprechen. Die Gänse werden bei ihm ein artgerechtes Leben führen, bevor sie auf dem Teller landen. Für Gräser ist das eine Frage der Verantwortung: „So weiß ich, was drin steckt, und die Tiere hatten ein gutes Leben.“

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