CDU-Politiker Heilmann als neuer Kultursenator in Berlin im Gespräch
Heilmann könnte Kultursenator werden

Nach dem überraschenden Rücktritt der Berliner Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson (parteilos) zeichnet sich eine mögliche Nachfolge ab. Wie der „Tagesspiegel“ und der RBB übereinstimmend unter Berufung auf nicht genannte Quellen berichten, gilt der frühere Justizsenator und Bundestagsabgeordnete Thomas Heilmann (CDU) als Favorit für die Übernahme des Kulturressorts. Der 61-jährige Heilmann war von 2012 bis 2016 Berliner Justizsenator und gehörte von 2017 bis 2025 für die CDU dem Bundestag an.

Hintergrund des Rücktritts

Sarah Wedl-Wilson hatte am vergangenen Freitag ihren Rücktritt angekündigt. Sie zog damit die Konsequenzen aus einem Bericht des Landesrechnungshofs, der die Vergabe von Fördermitteln zur Antisemitismusprävention als rechtswidrig bewertet hatte. Die 56-Jährige erklärte, sie handele aus Verantwortung gegenüber der Stadt Berlin und ihren Bürgern. Wedl-Wilson war seit 2023 im Amt.

Heilmanns Werdegang

Thomas Heilmann ist studierter Jurist und machte sich zunächst als Gründer einer erfolgreichen Werbeagentur einen Namen. Später war er in verschiedenen Medienunternehmen tätig. Seine politische Karriere begann als Justizsenator des Landes Berlin, bevor er in den Bundestag wechselte. Dort engagierte er sich unter anderem in der Rechts- und Innenpolitik. Eine Sprecherin des Senats sowie Heilmann selbst wollten sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht zu den Spekulationen äußern.

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Die Entscheidung über die Nachfolge von Wedl-Wilson wird nun im rot-schwarzen Senat erwartet. Beobachter rechnen mit einer zeitnahen Personalentscheidung, um die Kontinuität in der Kulturpolitik der Hauptstadt zu gewährleisten.

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