Bispingen – Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Montagabend auf der Bundesstraße 209 nahe Bispingen ereignet. Dabei kam ein 77-jähriger Autofahrer ums Leben, drei weitere Männer erlitten schwere Verletzungen. Die Polizei gab am Dienstag bekannt, dass der Senior gegen 18 Uhr mit seinem Fahrzeug von der B209 nach links in einen Feldweg abbiegen wollte. Aufgrund des Gegenverkehrs musste er anhalten, was ein nachfolgender 35-jähriger Autofahrer offenbar zu spät erkannte. Er fuhr vermutlich ungebremst auf das Auto des 77-Jährigen auf.
Kettenreaktion mit drei Fahrzeugen
Durch den Aufprall geriet der Wagen des 35-Jährigen ins Schleudern und kollidierte mit dem entgegenkommenden Fahrzeug eines 27-jährigen Mannes. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der 77-Jährige noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag. Der 35-Jährige und sein 21-jähriger Beifahrer sowie der 27-Jährige wurden schwer verletzt. Die beiden Autofahrer wurden mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser geflogen, der Beifahrer wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Experten zufolge könnte Unaufmerksamkeit oder eine zu hohe Geschwindigkeit eine Rolle gespielt haben. Die Bundesstraße 209 war für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis etwa Mitternacht voll gesperrt. Die Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz, um ausgelaufene Betriebsstoffe zu binden und die Fahrzeuge zu bergen.
Der gesamte Unfallhergang zeigt, wie schnell eine kurze Unachtsamkeit fatale Folgen haben kann. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets vorausschauend zu fahren und besonders an Kreuzungen und Einmündungen aufmerksam zu sein. Der Tod des 77-Jährigen und die schweren Verletzungen der drei Männer sind ein tragisches Beispiel für die Gefahren im Straßenverkehr.



