Magdeburg - Die Polizei in Sachsen-Anhalt beteiligt sich an der länderübergreifenden Verkehrsaktion "Zweiräder im Blick". Am Dienstag, dem 28. April, werden gezielte Kontrollen von Radfahrern, Pedelec-Fahrern und Nutzern von E-Scootern durchgeführt. Ziel der Aktion ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und das Unfallgeschehen zu reduzieren.
Hintergrund der Aktion
Die Zahl der Unfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen wie E-Scootern ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Allein im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Magdeburg, die die Landeshauptstadt sowie die Landkreise Börde, Harz und den Salzlandkreis umfasst, waren im vergangenen Jahr 127 dieser Verkehrsteilnehmer an Unfällen beteiligt. Im Jahr 2023 waren es mit 58 weniger als die Hälfte. Auch bei Radfahrern ist die Unfallzahl hoch: 1.144 Unfälle wurden im Vorjahr registriert, in 116 Fällen zogen sich die Beteiligten schwere Verletzungen zu.
Schwerpunkte der Kontrollen
Die Polizei wird bei der Aktion nicht nur Verstöße ahnden, sondern auch aufklären und präventiv wirken. Im Fokus stehen die Einhaltung von Verkehrsregeln, die Nutzung von Schutzausrüstung wie Helmen sowie die gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr. "Wir wollen nicht nur kontrollieren, sondern auch Bewusstsein schaffen", erklärte ein Polizeisprecher. Die Beamten werden an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet und auf den Landstraßen präsent sein.
Appell an alle Verkehrsteilnehmer
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die Regeln zu halten und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Besonders E-Scooter-Fahrer sollten darauf achten, dass ihre Fahrzeuge verkehrssicher sind und sie die vorgeschriebenen Wege nutzen. Auch Radfahrer werden gebeten, ihre Beleuchtung und Bremsen zu überprüfen. Die Aktion "Zweiräder im Blick" soll dazu beitragen, die Unfallzahlen nachhaltig zu senken.



