Internationaler Modellsport-Wettbewerb mit Elektro-Rennbooten in Neustrelitz
Am Wochenende kehren rasante Mini-Rennboote auf das Wasser des Glambecker Sees in Neustrelitz zurück. Zum bereits 31. Mal findet an der Steganlage des Gymnasiums Carolinum ein spannender Wettbewerb mit funkferngesteuerten Elektrorennbooten statt, der Modellsport-Enthusiasten aus ganz Europa anzieht.
Elite-Feld mit Weltmeistern und Europameistern
Insgesamt haben 30 Sportler aus acht verschiedenen Ländern ihre Teilnahme an diesem prestigeträchtigen Event angekündigt. Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig besetzt und umfasst deutsche Meister, Europameister sowie aktuelle Weltmeister, die im fairen sportlichen Wettstreit ihre technisch ausgefeilten Modelle auf unterschiedlichen Parcours austesten wollen.
Die Veranstaltung wird komplett von den engagierten Modellsportlern aus Neustrelitz organisiert, die sowohl die umfangreiche Vorbereitung als auch die reibungslose Durchführung des gesamten Rennsport-Wochenendes übernehmen. Unter den lokalen Teilnehmern finden sich mit Maik Luplow und Ulrich Krieger zwei erfahrene Sportler, die in mehreren Disziplinen an den Start gehen werden.
Spektakuläre Rennen mit hohen Geschwindigkeiten
Die Wettkämpfe versprechen actionreiche Szenen, da nicht selten Rangeleien und spektakuläre Zusammenstöße zwischen den wendigen Booten vorkommen. In den Eco-Klassen treten bis zu sechs Modelle gleichzeitig auf einem anspruchsvollen Dreieckskurs an, wo sie sechs Minuten lang mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometer pro Stunde über das Wasser flitzen.
Noch höhere Tempi erreichen die elektrobetriebenen Rennboote in den Mono- und Hydroklassen, die auf einem Oval-Kurs unterwegs sind. Diese besonders schnellen Modelle beschleunigen auf den Geraden auf beeindruckende Werte, müssen jedoch rechtzeitig vor den Kurven abbremsen, um die Kontrolle zu behalten. Hydroboote können dabei sogar Geschwindigkeiten von über 80 Kilometer pro Stunde erreichen.
Lange Ausdauerrennen mit strategischen Herausforderungen
Die längsten Fahrzeiten erwarten die Teilnehmer in den Klassen Mini FSR-E und FSR-E mit jeweils 10 beziehungsweise 15 Minuten Renndauer. Diese Disziplinen werden auf einem sogenannten M-Kurs ausgetragen, der durch eine spezielle Bojenanordnung in der Mitte des Kurses charakterisiert ist.
Die etwas tiefer gesetzte Boje muss von unten umrundet werden, was zu dem symbolischen M-förmigen Kursverlauf führt. Auch hier starten bis zu sechs Modelle gleichzeitig, die auf den Geraden Geschwindigkeiten von etwa 50 Kilometer pro Stunde (Mini FSR-E) und gut 60 Kilometer pro Stunde (FSR-E) erreichen. Diese Ausdauerrennen stellen besondere Anforderungen an die Technik der Boote und die strategischen Fähigkeiten der Fernsteuerer.
Interessierte Zuschauer sind herzlich eingeladen, dieses internationale Modellsport-Event mit seiner einzigartigen Atmosphäre am Ufer des Glambecker Sees zu verfolgen und die faszinierende Welt der funkferngesteuerten Elektrorennboote live zu erleben.



