Walking-Challenge-Sieg: Ueckermünde pflanzt Blutpflaumen und Kirschen als Belohnung
Der Erfolg bei der regionalen Walking-Städte-Challenge trägt nun sichtbare Früchte in Ueckermünde. Nachdem die Stadt im vergangenen Jahr den Sieg errungen hatte, wurden jetzt mehr als 20 junge Bäume – darunter Kirschen und Blutpflaumen – am Schäferweg gepflanzt. Bürgermeister Jürgen Kliewe (parteilos) löste damit sein Versprechen ein, für jede erreichte Million Schritte der Einwohner eine Baumpflanzung oder Blühwiese zu realisieren.
Ein Triumph mit nachhaltiger Wirkung
Im September 2025 konnte Bürgermeister Kliewe den Siegerpokal der Challenge von den Geschäftsführern des Ärztenetzwerks Haff-Net, Andreas Meinhold und Nadja Neudeck, entgegennehmen. Die Ueckermünder Teilnehmer hatten dabei beeindruckende Leistungen gezeigt: Durchschnittlich 440.000 Schritte pro Person und insgesamt mehr als 118 Millionen Schritte. Dies entspricht einer Strecke von rund 430.000 Kilometern, die alle sechs beteiligten Städte zusammen zurücklegten.
Die neu gepflanzten Bäume sollen nicht nur das Stadtbild verschönern, sondern auch ökologische und praktische Vorteile bringen. „Die jungen Bäume werden künftig nicht nur für Blütenpracht sorgen, sondern auch Früchte tragen, die gern vernascht werden können“, erklärt die Stadtverwaltung. Damit wird das Wohnumfeld in Ueckermünde-Ost sowohl optisch als auch ökologisch aufgewertet.
Wettbewerb mit gesundem und grünem Ziel
An der Walking-Challenge beteiligten sich neben Ueckermünde fünf weitere Städte aus der Region:
- Pasewalk
- Strasburg
- Eggesin
- Torgelow
- Anklam
Das primäre Ziel des Wettbewerbs war es, Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren und die Gesundheitsprävention zu stärken. Gleichzeitig sollte ein Beitrag für die Umwelt geleistet werden – ein Versprechen, das Ueckermünde nun mit den Baumpflanzungen eindrucksvoll einlöst.
Weitere Schritte in Planung
Nach dem Triumph im Jahr 2025 will das Seebad Ueckermünde auch in der aktuellen Saison wieder vorn mitlaufen. Die nächste Schritte-Challenge ist für die Monate Juli und August 2026 geplant. Damit setzt die Stadt ein klares Zeichen für kontinuierliche Gesundheitsförderung und nachhaltige Stadtentwicklung.
Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und dem Ärztenetzwerk Haff-Net zeigt, wie gemeinsame Anstrengungen sowohl die Gesundheit der Bürger als auch die Lebensqualität in der Kommune verbessern können. Ein gelungenes Beispiel für praktizierte Nachhaltigkeit und Gemeinschaftsgeist.



